Hans-Georg Simon aus Willingshausen mit Verdienstorden ausgezeichnet

Im Kreise der Gratulanten: Hans-Georg Simon (78, fünfter von rechts) erhielt am Samstag in der Gürren Stubb in Willingshausen der Verdienstorden der Bundesrepbulik. Foto: Rose

Willingshausen. Große Ehrung für Hans-Georg Simon am Samstag in Willingshausen: Der 78-Jährige wurde im Kreis vieler Gäste mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Staatssekretär Mark Weinmeister, der die Ehrung ursprünglich vornehmen wollte, konnte nicht dabei sein.

Er liegt im Krankenhaus. Stattdessen übernahmen Bürgermeister Heinrich Vesper und der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker diese Aufgabe. Zu den Gratulanten zählten unter anderem Bernd Siebert, Mitglied des Bundestages, Vertreter des Roten Kreuzes, der CDU, die Familie von Schwertzell, Wegbegleiter sowie die eigene Familie.

Von 1949 bis 51 absolvierte Simon eine Ausbildung im Willingshäuser Schloss: Zunächst war er Waldarbeiter, später Revieroberforstwart. Bis 1999 – also genau 50 Jahre – war Simon auf dem Gutshof tätig. Auch Kommunalpolitisch war der Willingshäuser aktiv. „Du hast nie aus der Ferne geschimpft, sondern warst immer ganz vorne mit dabei“, sagte Vesper.

Von 1974 bis 89 als Mitglied im Gemeindevorstand, von 1989 bis 2006 als Gemeindevertreter. Verbunden war Simon stets mit der CDU. 20 Jahre lang bekleidete er das Amt des stellvertetenden Vorsitzenden. Aufbauhilfe habe der Willingshäuser auch im Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geleistet.

Jugendrotkreuz initiiert

Seit 1959 arbeitet Simon aktiv mit, zeitweise war er stellvertretender Vorsitzender, von 1980 bis 2000 stand er an der Spitze. Großartiges habe er vor allem im Bereich der Jugendarbeit geleistet. 1978 rief Simon das Jugendrotkreuz ins Leben. Doch der Ehrenämter nicht genug: Von 1991 bis 2000 stand er den Mitgliedern des Kreisjagvereins Hubertus Ziegenhain als stellvertretender Vorsitzender vor. Besonders am Herzen lag ihm dabei das Schüler-Projekt „Lernort Natur“.

Harmonisch, ausgeglichen, kompetent, sachlich und stets bescheiden – so beschrieb Heinrich Vesper den Jubilar. „Sein Engagement ist eine Aufforderung an folgende Generationen. Hans, du bist ein Vorbild für ein Leben im Ehrenamt.“ Der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker sagte: „Ich kenne kaum jemanden, der es mehr verdient hätte.“ Simon habe sich in so vielfältiger Weise für seinen Ort eingesetzt. Dafür habe er nicht nur viel Freizeit geopfert. Dank gelte vor allem seiner Familie, die ihn dabei immer unterstützt habe.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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