Jagd- und Schlossmuseum Spangenberg bietet Sonderschau mit Wildtieren

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Sonderschau mit Schwarzwild: Museumsmitarbeiter Rudolf Zenker inmitten seiner Lieblingsexponate.

Spangenberg. Welche Tiere sich im heimischen Wald tummeln, kann man ab sofort im Spangenberger Jagd- und Schlossmuseum anschauen: Neben der Dauerausstellung mit Trophäen und Exponaten zur Jagd- und Schlossgeschichte sind dort seit Ostern ausgestopfte Wildschweine, Luchse, Rehe und weitere Wildtiere ausgestellt.

Die Präparate stammen aus einer Sammlung der Stadt Colmberg in Franken. „Der Vater unseres neuen Berufjägers ist Bürgermeister in Colmberg, die Stadt brauchte die Exponate gerade nicht und hat sie uns geliehen“, berichtet Museumsmitarbeiter Rudolf Zenker. Für sechs Monate sind sie nun in der Liebenbachstadt ausgestellt.

Luchs und Biber

Zu den 15 Exponaten zählen ein Luchs, ein Biber, eine Rehwildfamilie mit Kitzen, eine Wildschweinfamilie mit Frischlingen, der heimische Weißstorch, ein Graureiher sowie ein Kormoran und eine Gams. „Die Menschen sollen die heimischen Tiere kennen lernen, wie sie in der Natur leben“, sagt Rudolf Zenker,

Seit 1994 arbeitet Zenker im Jagd- und Schlossmuseum, in das einst nach Angaben der Einrichtung bis zu 4000 Besucher pro Jahr strömten. Seit es im Schloss keine Gastronomie mehr gibt, sind es etwa 200 im Jahr, berichtet Rudolf Zenker. Mehr Besucher erhofft sich der 77-jährige Jagdaufseher aus Mörshausen nun von den neuen Exponaten.

Das Jagd- und Schlossmuseum hat ab sofort samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen gibt es Sonderführungen nach Vereinbarung. (zns)

Kontakt: Rudolf Zenker, Tel. 0 56 63 / 3 58, www.spangenberg.de

Quelle: HNA

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