Der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde feierte mit Flüchtlingen

Lebkuchen mehr als lecker

Weihnachten mit der Tochter: Zaheer-Ahmad aus Pakistan mit Tochter Noora und Hayat aus Eritrea waren Gäste. Foto: Heist

Schwalmstadt. Zaheer-Ahmad aus Pakistan und Hayat aus Eritrea waren am Mittwoch zu Gast im festlich geschmückten Haus für Gemeinschaftspflege in Treysa.

Die beiden haben sich in Deutschland kennen und lieben gelernt. Zusammen mit Töchterchen Noora und 22 weiteren Flüchtlingen und Asylsuchenden waren sie der Einladung des Arbeitskreises für Toleranz und Menschenwürde zur Weihnachtsfeier gefolgt.

82 Flüchtlinge und Asylsuchende aus 25 Nationen leben in der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg, zum Teil mit Familienangehörigen. Die wie jedes Jahr vom Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde ausgerichtete Weihnachtsfeier ist immer ein Treffpunkt für viele, die ihre Heimat verlassen mussten und in Deutschland Zuflucht suchen.

Bei Kaffee, Tee, Bienenstich und Lebkuchen verbrachten die Gäste und Organisatoren in gemütlicher Runde einen Nachmittag mit viel Musik. Die Bläsergruppe „Ach½Acht“ unter der Leitung von Dieter Klier bot das musikalische Rahmenprogramm und spielte bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen. Weihnachtlich wurde es auch bei Liedvorträgen der Flötengruppe unter der Leitung von Isabelle Weber. Zehn Mitglieder der Gruppe Ten Sing aus Ziegenhain unterhielten die Gäste mit rhythmisch-schwungvoller Musik.

Besinnlich wurde es mit der Ansprache von Pfarrerin Tamara Morgenroth. Auch diese stand ganz im Zeichen des nahen Weihnachtsfests. Die Pfarrerin stellte den Gästen Lebkuchen als typisch deutsche Weihnachtsleckerei und als Symbol des Lebens vor.

Während der Feier bot die Jugendpflege Schwalmstadt Bastelaktionen für die Mädchen und Jungen an, die gespannt auf den Höhepunkt warteten: Nikolaus verteilte an die Kinder der Asylsuchenden und die der Flötengruppe kleine Geschenke. (zhk)

Quelle: HNA

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