Neues Rettungsboot für DLRG Borken: Leinen los für den Einsatz

Taufe an der Stockelache: Elke Hergenröder (rechts) taufte das Boot mit Sand und Wasser von der Ostsee. Vorsitzender Maximilian Röhr (links) und die Gäste im Hintergrund. Foto: Zerhau

Borken. Auf den Namen Hansi wurde am Wochenende das neue Rettungsboot des DLRG-Ortsverbandes Borken getauft. In einer Feierstunde am Rande des Badesees Stocklache tauften die Witwe des beim Grubenunglück in Stolzenbach verunglückten Bergmannes Hans-Joachim Hergenröder und Pfarrerin Judith Helms das Boot.

Hergenröder war bis zu seinem Tod Vorsitzender des Ortsverbandes.

Nach Angaben des Vorsitzende des Ortsverbandes, Maximilian Röhr, wurden Boot und Trailer, die zusammen einen Wert von 12000 Euro haben, zu zwei Dritteln aus Vereinsmitteln finanziert. Der Rest des Geldes kam aus Spenden.

Unter den Spenden waren die VR-Bank Schwalm-Eder, die Kreissparkasse Schwalm-Eder, die Stadtsparkasse Borken, die Matthias Kaufmann-Stiftung in Hessisch-Lichtenau sowie die DLRG eigene Margot Probandt-Franke-Stiftung aus Bad Nenndorf.

Eingesetzt werden soll Boot Hansi auf den stehenden und fließenden Gewässer rund um Borken. Darüber hinaus soll das Boot auch im Wasserrettungszug Schwalm-Eder eingesetzt werden.

Das neue Boot ist 3,90 Meter lang, 1,95 Meter breit und wiegt 300 Kilo. Ein 30 PS-Außenbordmotor sorgt für den Antrieb.

Die DLRG ist mit 1,2 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Im vergangenen Jahr wurden durch die 50 000 Wasserretter in Deutschland 686 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Seit 1950 wurden von den Mitgliedern der DLRG etwa 22 Millionen Schwimmer und mehr als 4,5 Millionen Rettungsschwimmer ausgebildet.

Der DLRG Ortsverband Borken, einer von 2000 Gliederungen der DLRG, ist im Katastrophenschutz engagiert und stellt acht Helfer des Wasserrettungszuges im Schwalm-Eder-Kreis. (zzp)

Quelle: HNA

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