Beim Lernen für den Beruf ist Schwalm-Eder vorn dabei

Lernatlas: Bildung im Kreis ist nur Mittelmaß

Schwalm-Eder. Der von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegte Deutsche Lernatlas 2011 erteilt dem Schwalm-Eder-Kreis mittelprächtige Noten. Beim bundesweiten Ranking um die besten Lernbedingungen landet der Landkreis auf Platz 41 von 81 ähnlich strukturierten Landkreisen in Deutschland.

Den ersten Platz erreicht Main-Spessart.

Mit dem Atlas der Bertelsmann-Stiftung sollen die Lernbedingungen auf regionaler Ebene vergleichbar gemacht werden, heißt es in einer Presseerklärung. Alle 412 Kreise und kreisfreien Städte wurden untersucht. Es geht aber nicht um eine Gesamtrangliste: Bei der Gegenüberstellung von Großstädten und ländlichem Raum würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Eine Vergleichbarkeit gibt es allerdings innerhalb von sechs Regionstypen, in die entsprechend der Struktur eingeordnet wurde – Schwalm-Eder in die Gruppe der „Kreise im ländlichen Umland“.

Im Gesamtergebnis des Lernens auf Rang 41, schneidet der Kreis in den Unterkategorien unterschiedlich ab. So liegt er beim Schulischen Lernen, das Hinweise auf den Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen in der Schule sowie das Angebot von Studienplätzen und das Ausbildungsniveau geben soll, auf Rang 50. Zum Vergleich: Der benachbarte Landkreis Waldeck-Frankenberg belegt Rang 69.

Beim Persönlichen Lernen (Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung wie persönliche Weiterbildungskurse) landet er auf Rang 70.

Deutlich besser sieht es mit Platz 29 beim Beruflichen Lernen aus. Dabei geht es unter anderem um die Chancen von Jugendlichen, eine qualifizierende Ausbildung abzuschließen sowie berufliche Weiterbildung und Lernen am Arbeitsplatz.

Und am besten schneidet der Landkreis beim Sozialen Lernen ab – dort wird zum Beispiel soziales Engagement berücksichtigt.

Quelle: HNA

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