Heike Vockeroth und Sonja Lehmann erhielten hessische Gütesiegel als Lesepartner

Hessische Gütesiegel als Lesepartner für zwei Buchhändlerinnen aus der Region

Bekam den Leseförderpreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: Heike Vockeroth, die in Fritzlar und Gensungen Buchhandlungen betreibt, macht sich seit langem um die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen verdient. Foto: M. Berger/nh

Fritzlar/Borken. Zwei Buchhändlerinnen aus der Region, Sonja Lehmann aus Borken und Heike Vockeroth aus Gensungen, wurden jetzt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Wiesbaden mit dem Gütesiegel „Lesefreude Hessen – Anerkannter Lesepartner 2010/11“ ausgezeichnet.

Das teilte Kathrin Bucher vom Hessischen Landesverbandes des Börsenvereins mit. Insgesamt erhielten das Gütesiegel hessenweit 65 Buchhandlungen für ihr Engagement in der Leseförderung. Sonja Lehmann betreibt in Borken die Buchhandlung Bücherwurm, Heike Vockeroth zwei Buchhandlungen in Gensungen und in Fritzlar.

Prämiert wurden Buchhandlungen, die ein kompetent ausgewähltes Sortiment im Bereich Kinder- und Jugendbuch anbieten, eine individuelle Beratung gewährleisten, die Texte dem Alter gemäß und einladend präsentieren und zusätzliche Aktionen für Kinder und Jugendliche organisieren.

„Leseförderung ist nicht nur sinnvoll, sondern ganz besonders wichtig.“

Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler und der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Andreas Auth, überreichten die Gütesiegel. Henzler betonte: „Die prämierten Buchhandlungen betreiben Leseförderung tatkräftig und ideenreich.“

Heike Vockeroth zum Beispiel besucht regelmäßig Kindergärten und Schulen, um den Schülern Inhalte und das Lesen nahe zu bringen. „Wir wollen mit unseren Aktionen die Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen stärken“, sagt sie. Dafür setzt sich die Bücherfreundin ein. Mit wachsendem Erfolg. Schulen und Kindertagesstätten buchen Vorleserin Heike Vockeroth regelmäßig.

„Das nimmt schon einen ziemlichen Teil meiner Freizeit ein“, sagte Heike Vockeroth. Immerhin liest die Geschäftsfrau wöchentlich ein- bis zweimal für Schüler und Kindergartenkinder. Aber: „Leseförderung ist nicht nur sinnvoll, sondern ganz besonders wichtig.“

Vor diesem Hintergrund bewarben sich die Buchhändlerinnen beim Börsenverein um den Leseförderpreis. Und hatten Erfolg. Das Gütesiegel dürfen sie nun offiziell führen, damit jeder sehen kann, dass sie sich fürs Lesen stark machen. (nh)

Quelle: HNA

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