Mobile Redaktion machte Station im Edeka-Markt in Bad Emstal

Die HNA war vor Ort: In der mobilen Redaktion im Edeka-Markt Berendes in Bad Emstal gab HNA-Volontärin Nina Skrzyszowski unserer Leserin Mirjam Freihöffer aus Bad Emstal und ihrem zweijährigen Sohn Leonard einen Einblick in die redaktionelle Arbeit. Foto: nh

Bad Emstal. Telefonieren, recherchieren, schreiben, E-Mails prüfen und bearbeiten, Texte redigieren, Seiten layouten – all das gehört zum Alltag eines Redakteurs. Wie das Arbeiten in der mobilen Redaktion der HNA funktioniert, haben wir den Lesern diesmal im Edeka-Markt Berendes in Bad Emstal erklärt.

Dort war die mobile Redaktion stationiert. Die Besucher erhielten einen Einblick in die redaktionelle Arbeit. Doch die Leser nutzten die Gelegenheit auch, um Fragen zu stellen.

Deshalb hat auch Melissa Jörke aus Bad Emstal die mobile Redaktion besucht. Die 14-Jährige möchte auch Journalistin werden. Muss man dafür das Abitur machen? Muss man studieren? Und wie sieht der Arbeitsalltag eines Journalisten überhaupt aus?

Dass er sich lieber mit der Zeitung in Papierform informiert anstatt im Internet, hat uns Patrick Geselle aus Balhorn erzählt. „Die Zeitung kann ich überall mit hinnehmen“, sagte er.

Auch Holger Körber ist Zeitungsfan. Er liest sie an der Arbeit und wenn es die Zeit nicht zulässt, blättert er abends noch einmal durch. Er habe auch keine andere Wahl: „Bei uns in Balhorn sowie in einigen anderen Ortsteilen ist das Internet nicht oder nicht ausreichend verfügbar. Da sind die HNA-Homepage und die Videos Fehlanzeige“, bedauert er.

Extra zur mobilen Redaktion war auch Mirjam Freihöffer aus Bad Emstal mit ihrem zweijährigen Sohn Leonard gekommen. Sie hat uns stellvertretend für die Bürger des Ortsteils Sand von einem Problem erzählt, dass die Einwohner schon länger beschäftigt: Am Sportplatz in Sand steht seit vielen Jahren ein Rundfunksendemast. 2011 wurde er zu einem Mobilfunkmast umgerüstet. Die Bürger haben nun Angst um ihre Gesundheit.

Eine privat veranlasste Messung habe ergeben, dass in der Nähe des Mastes, so auch in ihrem Wohnhaus, die Strahlenbelastung deutlich höher ist. „Wir sind verärgert, dass wir von der Gemeinde nicht über den Nutzerwechsel informiert wurden. Solche Masten gehören einfach nicht in ein Wohngebiet“, sagt Mirjam Freihöffer. Die Bürger aus Sand wollen nun gemeinsam mit den Verantwortlichen nach einer Lösung suchen.

Auch die langjährige HNA-Leserin Edelgard Bendzuck kam mit ihrem Einkaufswagen an der mobilen Redaktion vorbei. Volontärin Nina Skrzyszowski zeigte ihr auf dem Laptop das Redaktionssystem mit den Seiten für die nächste Ausgabe.

Edelgard Bendzuck liest gerne die HNA: „Die Aufteilung gefällt mir gut.“ Sie würde gerne noch mehr Berichte aus Kassel in der Wolfhager Allgemeinen lesen, da sie lange dort gearbeitet hat. Für sie gehört die Tageszeitung einfach dazu. Ab und zu klickt sie auch mal auf die HNA-Seite im Internet. (nsk)

Quelle: HNA

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