Heimische Buchhändler geben Empfehlungen anlässlich der Buchmesse

Lesestoff für den Herbst

Freut sich auf die Buchmesse: Jan Klevinghaus von der Buchhandlung Spektrum in Homberg lässt sich gerne persönlich von kleinen Verlagen Bücher vorstellen. Foto: Sonnabend

Fritzlar-Homberg. In Frankfurt beginnt heute die weltweit größte Buchmesse, auf der bis zum 14. Oktober 7 000 Aussteller ihre Bücher vorstellen. Aber wie bei all den Neuerscheinungen den Überblick behalten? Am besten durch eine Empfehlung vom Buchhändler vor Ort:

In Homberg ist das zum Beispiel Jan Klevinghaus von der Buchhandlung Spektrum. Gastland der Buchmesse ist Neuseeland. Klevinghaus empfiehlt trotzdem einen Roman aus einem anderen exotischen Land: „Unter den Augen des Löwen“ von Maaza Mengiste aus Äthiopien. Erschienen ist es im Wunderhorn-Verlag. Klevinghaus empfiehlt es, weil „die Geschichte Äthiopiens am Beispiel einer Familie über 20 Jahre hinweg dargestellt wird“ (24,80 Euro).

Klevinghaus schätzt die Frankfurter Buchmesse, um kleine Verlage kennenzulernen: „Die können es sich nicht leisten, so viel Werbung zu machen, wie große Publikumsverlage.“

Deshalb geht er auf der Messe gerne persönlich auf Verlage zu; Verlage wie Klöpfer & Meyer. Dort ist sein nächster Tipp erschienen: „Kaltenherberg – Geschichten auf der Schwelle“ (22 Euro). „Das Gasthaus, in dem die Geschichten spielen, steht exakt auf der Schwelle zwischen Donau und Rhein“. Die 19 Geschichten handeln von Übergängen im Leben.

Zuletzt empfiehlt Klevinghaus ein Buch aus dem Verlag Ch. Links: „Den Titel ’Naturschutz in Deutschland’ finde ich hervorragend. Es wurde von drei Ostdeutschen geschrieben, die das Naturparksystem der DDR einführten. Da gibt es schöne Bilder und Erklärungen, passend zur Jahreszeit.“ Es kostet 29,90 Euro. WEITERE TIPPS UNTEN

Von Nora Sonnabend

Quelle: HNA

Kommentare