Karin George und Freunde gestalteten facettenreichen Abend an der Totenkirche

Leuchtende Musicalshow

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Facettenreiches Klangspektakel: Freude an Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel bewiesen am Freitag Karin George und Freunde beim neunten Musicalabend an der Totenkirche in Treysa. Die Begeisterung der Akteure übertrug sich auf das Publikum.

Treysa. In die schillernde und gefühlsbetonte Welt der Musicals entführten am Freitagabend Karin George und Freunde die Besucher auf dem Gelände an der Totenkirche in Treysa.

Zum neunten Mal diente die Kirchenruine als faszinierende Kulisse für ein mehrstündiges Showprogramm, das neben bekannten Musical- und Filmmelodien auch Pop- und Rockklänge anschlug und tänzerische und schauspielerische Elemente dezent mit einbezog und herausstellte.

Hunderte von Besuchern versammelten sich am Fuße der Totenkirche und ließen sich auf Bänken vor der Bühne und auf der Ruinenmauer nieder. Ein leichter Wind empfing die Besucher, die sich bei einsetzender Dämmerung dem Farbenspiel der Akteure im Scheinwerferlich des stimmungsvollen Ambiente hingaben und angetan der Musik lauschten.

Der überwiegende Teil des Programms stand ganz im Zeichen der Schüler der Musicaldarstellerin und Gesangslehrerin Karin George.

Publikum war begeistert

Mit Darbietungen aus den Musicals „Die Päpstin“, „Mamma mia!“, „Catch Me If You Can“, „Pocahontas“, „Phantom der Oper“ und „Elisabeth“ vermochten es die Akteure bereits im ersten Akt, generationenübergreifend das Publikum für sich zu begeistern. Nach einer etwa halbstündigen Pause knüpften der Musicalnachwuchs und die erfahreneren Schüler an ihre Darstellungsfreude an. Die Musicals „Jekyll & Hyde“ und „Rebecca“ bildeten nun den Programmschwerpunkt. Filmmusik erklang mit dem „Titanic“-Song „My Heart Will Go On“.

Moderiert wurden beide Akte der von der Stadt Schwalmstadt und der VR-Bank Hessenland veranstalteten Show von Udo Lohr, der das Publikum mit Charme und einer Prise Selbstironie durch das Programm geleitete. Musikalische Akzente setzte unter anderem Milena Buck, die sich mit ihrer gitarrenbasierten Interpretation des Adele-Liedes „Rolling in the Deep“ und der Eigenkomposition „Don’t Come Back“ in die Herzen der Zuhörer sang und spielte. Mit der Frage, wie man zum Helden werden kann und der Gefühlswelt einer lebensmüden Jugend befasste sich Maximilian Buck in Monologen aus „Eine Enthandung in Spokane“ und „Norway.Today“.

Karin George selbst präsentierte dem Publikum Stücke ihrer aktuellen Tour „Irgendwo tief in mir“. Unterstützt wurde sie dabei von Tanja Hinze- Schäfer, Rüdiger Brinkmann und Rainer Sander, der auch den Tour-Block moderierte. Die choreographische Leitung hatte Renate Wiegratz übernommen. Zum großen Finale ließen Karin George und Freunde „Tabaluga und Lilli“ erklingen und verabschiedeten sich mit einer elanvollen Zugabe vom stürmisch applaudierenden Publikum.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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