Weihnachtsmärkte am ersten Adventsonntag lockten zahlreiche Besucher an

Gudensberg/Kleinenglis/Hülsa. Lichterglanz und Sternenzauber – unter diesem Motto öffnete der Gudensberger Weihnachtsmarkt der Kirchenchor und der gemischte Chor Oberurff-Schiffelborn in der Kirche.

In Geismar läutete der Posaunenchor die Adventszeit ein. Die Besucher ließen sich die vielen leckeren Sachen schmecken. Von süßen Naschwerk bis hin zur frisch geräucherter Forelle des Angelsportvereins war alles zu haben.

Weihnachtsmarkt in Hülsa

Weihnachtsmarkt in Hülsa

Beim Kleinengliser Weihnachtsmarkt las Märchentante Rosi Riehl Grimms Märchen für die Kinder. Die machten auch große Augen, als am Abend der Weihnachtsmann vorbei kam und Geschenke verteilte.

Ringe und Anhänger aus Alu und Kautschuk von Nicole Schönhut waren der Hingucker auf dem Weihnachtsmarkt in Hülsa. Die Bürokauffrau verkaufte die selbst gebastelten Kreationen zum ersten Mal. Damit machte sie ganz unbeabsichtigt das Motto des Marktes perfekt, was seit 20 Jahren heißt: Es gibt jedes Jahr etwas Neues auf dem Hülsaer Weihnachtsmarkt.

Gegründet wurde der Markt 1991 von den Brüdern Rainer und Friedhelm Krause. „Wir wollten Leben in das Dorf bringen, nachdem der Tourismus zurück gegangen war.“ Seitdem ziehen Esel und Schafe unterm Schwibbogen die Menschen in den Knüll.

In den Jahren kamen immer wieder neue Buden dazu, die Weihnachtsbühne wurde gebaut, und der Schwibbogen überm Eingang geschnitzt. Ansonsten lebt der Markt wie Weihnachten auch von Tradition. Mandeln und Germknödel, Glühwein und selbst gestrickte Strümpfe, Adventskränze und Kerzen aus Bienenwachs. (zty/zgh/en)

Quelle: HNA

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