Rolf Mänken fotografiert seit 40 Jahren Homberg und findet immer neue Ansichten

Liebeserklärung in Bildern

Fotograf und Homberg-Liebhaber: Rolf Mänken mit seinen Fotokalendern. Foto: ula

Homberg. Es war der frühere Sportchef der Kasseler Post und späteren HNA, der seinen Patensohn Rolf Mänken zum Fotografieren brachte: Herbert Peiler hieß er und schenkte dem Jungen damals einen einfachen Fotoapparat. Das ist fast 60 Jahre her.

Seitdem gehört das Fotografieren zum Leben des inzwischen pensionierten Lehrers, wurde wesentlicher Bestandteil seiner Freizeitgestaltung – und seines Lehrens. Viele Stunden verbrachte er früher im Fotolabor der Theodor-Heuss-Schule, leitete dort die Foto-AG.

„Ich bin heute noch fast nie ohne Kamera in Homberg unterwegs“, sagt Mänken. Denn sein Albtraum ist es, einmal ein besonders schönes Motiv zu sehen und es nicht fotografisch festhalten zu können.

Wie viele Bilder er von Homberg im Archiv hat: Er weiß es nicht. Eine Auswahl neuer Motive hat er jetzt zu zwei Fotokalendern zusammengestellt, die er gemeinsam mit der Buchhandlung Tittmann veröffentlicht.

Bereits zum 3. Mal gibt es Homberg in Bildern von Rolf Mänken, der diese Kalender auch als Liebeserklärung an seine Stadt versteht. Sie habe so viele schöne Seiten, sagt er. Wegen der Liebe sei er seinerzeit nach Homberg gekommen und letztlich geblieben. „Ich lebe gerne hier und will die schönen Seiten gerne auch anderen Menschen zeigen“, sagt er.

Natürlich sei es für einen Fotografen interessant, seine Fotos nicht nur für die heimische Festplatte zu machen, sondern sie auch zu publizieren. Die Kalender böten ihm dazu Gelegenheit.

Nach anfänglichen Zweifeln hat Rolf Mänken inzwischen die Qualitäten und Vorteile des digitalen Fotografierens erkannt. Filme belichtet er eigentlich nicht mehr.

Was geblieben ist, ist die Suche nach immer neuen Blicken, Ansichten, Momenten. „Es darf sich nichts wiederholen“, heißt sein Credo.

Die Kalender gibt es für etwa 17 und 23 Euro in der Buchhandlung Tittmann und in der Tourist-Info am Marktplatz.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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