Partei tritt in Naumburg mit eigener Liste zur Kommunalwahl an - Acht Kandidaten

Die Linke will ins Stadtparlament

Naumburg. Die Linke tritt in Naumburg mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl am 27. März an.

Acht Kandidaten gehen für die Partei an den Start und wollen in das Naumburger Stadtparlament einziehen: Klaus Albrecht (Altendorf), Heike Rost (Altenstädt), Ewald Lüdemann (Elbenberg), Christine Hoffmann (Altendorf), Harald Rauch (Elbenberg), Christiane Zeeh (Altendorf), Walter Rost (Altenstädt) und Peter Blömeke (Altenstädt).

Nach Ansicht der Linken werden die öffentlichen Aufgaben wie Straßenbau, Verkehr, soziale und Infrastrukturmaßnahmen „auch in Naumburg nicht ausreichend erfüllt“. Mangelverwaltung, so Spitzenkandidat Klaus Albrecht, sei an der Tagesordnung.

Auch wenn in den Kommunalparlamenten nicht mehr viel entschieden werden könne, wollen sich die Vertreter der Linken, wenn sie gewählt werden, „für mehr Ausgaben im sozialen Bereich einsetzen“. Als Stichworte nennt Albrecht höhere Zuschüsse für die Vereine, Senken der Kita-Gebühren, Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebotes, bessere Betreuung von Jungen und Alten, sozial gestaffelte Gebühren und Abgaben, keine Privatisierung von kommunalen Aufgaben und ortsnahe ärztliche Versorgung.

Das alles kostet. Albrecht: „Das Argument, es sei kein Geld da, akzeptiert die Partei Die Linke nicht.“ Allerdings sieht auch Albrecht, dass in Naumburg zu wenig davon vorhanden ist.

Das Problem liege nicht bei den Ausgaben, sondern bei den Einnahmen. „Man kann nicht behaupten, dass die Straßen übersaniert oder die Kindergärtnerinnen zu hoch bezahlt sind.“ Das Steuerwesen müsse auf höherer Ebene gerechter gestaltet werden, das dann zu Mehreinnahmen und einer Stärkung der Kommunen führen werde. (nom)

Quelle: HNA

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