Lkw verlor Kraftstoff auf der A 7: 300 Liter Diesel liefen in Graben

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Im Einsatz: Die Feuerwehren aus Melsungen und Guxhagen fingen 450 Liter Kraftstoff in Spezialfässern auf.

Guxhagen. Über 300 Liter ausgelaufener Dieselkraftstoff rief am frühen Donnerstagmorgen die Feuerwehren aus Melsungen und Guxhagen auf den Plan. Wie die Feuerwehr mitteilte, war ein 63-Jähriger mit seinem Lkw auf der A 7 in Richtung Norden unterwegs.

Etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Guxhagen passierte es. „Plötzlich tat es einen lauten Knall. Ich dachte, es wäre ein Reifen geplatzt“, sagte der Fahrer gegenüber der Feuerwehr.

Der Fahrer steuerte seinen Zug auf den Standstreifen, um nach dem Schaden zu sehen. Dabei bemerkte er, dass der erst wenige Kilometer vorher getankte Dieselkraftstoff aus dem Tank lief. Vermutlich war ein auf der Fahrbahn liegender Gegenstand die Ursache für das Leck. Auf einer Länge von etwa 800 Meter war der Standstreifen mit der rutschigen Flüssigkeit verschmutzt. Als die Feuerwehren aus Melsungen und Guxhagen an der Unfallstelle eintrafen, lief der Kraftstoff in einem breiten Strom in den Graben neben der Fahrbahn. Sofort wurde mit Mulden der auslaufende Dieselkraftstoff aufgefangen und mit einer Spezialpumpe aus dem Tank abgepumpt, teilte die Feuerwehr weiter mit. Trotzdem konnten die Feuerwehrleute nicht verhindern, dass von den 760 Litern, die im Tank waren, etwa 300 Liter im Boden versickerten.

Über 450 Liter konnten die Einsatzkräfte in Fässern auffangen. Die gesamte Fläche um den Lastwagen streuten die Feuerwehrleute mit Ölbindemittel ab.

Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Schwalm-Eder-Kreis und ein Bodengutachter wurden hinzugezogen, um festzustellen welchen Umweltschaden der ausgelaufene Treibstoff verursacht hat. Das Erdreich rund um die Schadenstelle muss ausgebaggert und in einem Spezialunternehmen entsorgt werden. Der defekte Lkw wurde abgeschleppt. Da der Schaden erst hinter der A-7-Baustelle entstand, kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen, teilte die Feuerwehr weiter mit. (zot)

Quelle: HNA

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