Beim Lesecafé in Zierenberg wurden Bücher nach Gewicht verkauft

Literatur aufs Gramm genau

Jede Menge Lesefutter: Beim Bücherflohmarkt verkaufte Heike Weber vom Schulförderverein die gespendeten Bücher nach Gewicht. Hier an Mika, Lewa, Tillmann und Karin Engelmann. Foto: Michl

Zierenberg. Schwerstarbeit mussten Heike Weber und ihre Mitstreiter vom Förderverein der Zierenberger Fritz-Hufschmidt-Schule leisten.

Galt es doch für den Bücherflohmarkt beim traditionellen Lesecafe der Zierenberger Grundschule und der Oberelsunger Bärenbergschule jede Menge vollgepackte Kartons mit Büchern in die beiden als Verkaufsräume umfunktionierten Klassenzimmer zu schleppen.

Der Förderverein hatte für den Basar um Bücherspenden gebeten und damit eine Lawine ausgelöst. „Mit so großer Spendenbereitschaft haben wir nicht gerechnet“, so Heike Weber. Insgesamt etwa 1000 Exemplare gebundenen Wissens und belletristischer Unterhaltung kamen zusammen und wurden nach Gewicht verkauft. Pro angefangene 200 Gramm für jeweils einen Euro gingen die Bücher weg wie warme Semmeln.

Der so vom Förderverein erzielte Reinerlös ist für die nicht vom Schulträger abgedeckte schulische Arbeit in beiden Grundschulen bestimmt, ebenso der Überschuss des vom Schulelternbeirat organisierten Kuchen- und Getränkeverkaufs.

Im Mittelpunkt des Lesecafes 2011 stand aber das Abenteuer Lesen. Schulleiterin Claudia Laaber: „Lesen ist mit die wichtigste Kulturtechnik. Mit dieser Veranstaltung wollen wir nicht nur im schulischen Bereich Lesekompetenz bei den Kindern fördern, sondern den Spaß am Lesen auch auf die Erwachsenen übertragen.“

Die Schülerinnen Mirjam-Charlot und Larissa sowie Anneliese Stricker, Marlies Schwiddessen, Katja Friedrichs-Warnke, Barbara Blau, Markus Bohle und Claudia - Frauen und Männer, die eng mit der Schule verbunden sind - lasen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Vervollständigt wurde das Lesecafé von einer Buchausstellung der Wolfhager Buchhandlung Mander. (zih)

Quelle: HNA

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