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Video vom Rosenmontagsumzug in Fritzlar: Auch Tebartz-van Elst war da

Fritzlar. Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat es bis nach Fritzlar geschafft. Beim Rosenmontagszug, dem größten in Nordhessen, war ihm der einzige politische Motivwagen gewidmet.

Darauf verteilten Karnevalisten in Bischofskostümen 10.000-Euro-Scheine, Glocken läuteten, und es ertönte das Lied „Wer soll das bezahlen?“

Bei bewölktem Himmel aber ohne einen Tropfen Regen säumten laut Fritzlarer Polizei etwa 22.000 Besucher die Strecke. Wegen der Bauarbeiten auf dem Fritzlarer Marktplatz führte der Zug auf einer neuen Route durch die Innenstadt. Das führte dazu, dass er immer wieder ins Stocken kam, weil die großen Wagen in den Kurven und in der Kasseler Straße Schwierigkeiten hatten.

24 Wagen, 42 Fußgruppen, fünf Prinzenautos und fünf Spielmannszüge nahmen am Zug teil. Mit fantasievollen Kostümen und bester Laune waren die Karnevalisten aus ganz Nordhessen in die Hochburg Fritzlar gekommen. Nach Angaben der Polizei gab es im Zusammenhang mit dem Zug bis zum Nachmittag keinerlei Vorfälle. Polizei und Ordner wachten aufmerksam, dass keine Kinder und andere Fußgänger vor die Wagenräder gerieten. Herausragend war wieder einmal der Auftritt der Narren von Rot-Weiß Hemfurth, die mit einem Wagen in Form eines überdimensionalen Fisches und einer als Bojen verkleideten Fußgruppe angetreten waren, die seegerecht schwankten. Sie erinnerten so an den Bau der Edertal-Sperrmauer vor 100 Jahren.

Zu den Hits, die besonders oft von den Wagen dröhnten, gehörten „Ich bin solo“ sowie eine aktuelle Version von „Ein Bett im Kornfeld“.

Bei den Zuschauern standen in diesem Jahr Grusel-Outfits hoch im Kurs. Weiße Kontaktlinsen und Kunstblut sorgen für den Horrorfaktor. Als harmonischer Ausgleich waren viele Frauen von Kopf bis Fuß in Rosa gekommen.

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Liveticker

 

Fotos vom Umzug Teil 1

Rosenmontagszug in Fritzlar

Fotos vom Umzug Teil 2

Rosenmontagszug in Fritzlar - Teil II

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA

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