Sicherungsverwahrung: Lösung für gefährliche Täter bis Ende des Sommers

Schwalmstadt. Bis zum 23. September will das hessische Justizministerium über den Standort für die Sicherungsverwahrung gefährlicher Straftäter entscheiden. Dies teilte Sprecher René Brosius-Linke mit.

Derzeit würden Gespräche mit Rheinland Pfalz und Saarland über eine gemeinsame Lösung geführt. Auch Schwalmstadt sei als Standort weiter im Gespräch.

Unklar sei noch, so Brosius-Linke, ob für alle drei Länder eine gemeinsame Einrichtung entstehen soll. Diese dürfe nicht zu groß werden, da es sich nicht um einen regulären Justizvollzug handele. Alternativ werde überlegt, ob Straftäter nach Art ihrer Delikte auf die Länder verteilt werden.

Verfassungsrichter hatten gefordert, die Sicherungsverwahrung neu zu ordnen. (bal)

Quelle: HNA

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