Bahnhof wird ab 2014 barrierefrei umgebaut

Lösung mit Rampen

Der Bahnhof Treysa wird durch Rampen barrierefrei ausgebaut. Lösungen mit Aufzügen beziehungsweise einer Brücke oder einem Tunnel sind vom Tisch. Das beschloss das Stadtparlament bei sieben Enthaltungen aus den Reihen von Grünen, FWG und der Linken. Entscheidend war für viele Stadtverordnete, dass das Aktionsbündnis „Zum Zug kommen“ sich für die Rampenlösung ausgesprochen hatte.

Voraus ging eine längere Debatte um Investitions- und Folgekosten sowie Stärken und Schwächen der Rampen- und der Aufzuglösung beziehungsweise kombinierter Modelle.

An dem Bahnhofsumbau, der 2014 starten und drei Jahre dauern wird (HNA berichtete), muss sich die Stadt beteiligen. Die gewählte Rampenlösung bedeutet einen Eigenanteil in Höhe von 930 000 Euro. Die Variante Aufzüge wäre um 280 000 Euro günstiger gewesen, allerdings müssen Aufzüge nach spätestens zehn Jahren gewechselt und häufig gewartet werden. Bürgermeister Kröll sagte, er könne „manchen Unmut“ verstehen, doch bleibe für die Entscheidung keine Zeit, die Bahn fordere die Entscheidung. (aqu)

Quelle: HNA

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