Lohre: Umweltschaden nach Verkehrsunfall

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Lohre. Erst am ersten Weihnachtstag wurde der Umweltschaden entdeckt, der durch einen Unfall am späten Heiligabend bei Lohre entstanden war.

Am Samstag kurz vor Mitternacht war ein bisher nicht ermittelter Fahrer mit seinem älteren VW Golf Cabrio, das Fahrzeug ist auf einen Halter in Edermünde zugelassen, auf der Straße zwischen Felsberg und Lohre etwa 20 Meter über einen Acker gefahren und dann kopfüber in einem Flutgraben gelandet. Auch ein Leuchtpfeiler wurde bei dem Unfall zerstört. Als die Polizei in der Nacht an der Unfallstelle eintraf, war der Fahrer bereits verschwunden. Ob er verletzt ist, oder sich weitere Mitfahrer in dem Fahrzeug befanden, ist bisher nicht bekannt.

Lohre: Umweltschaden nach Verkehrsunfall

Am Sonntag wurde dann festgestellt, dass aus dem total zerstörten Fahrzeug Betriebsstoffe ausliefen und durch einen Flutgraben der Eder zuströmten. Der Versuch eines Landwirtes, mit einem Schlepper das Fahrzeug auf die Räder zu stellen und aus dem Graben zu heben, scheiterte. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lohre und Felsberg legten in dem Graben zwei schwimmende Ölsperren aus und banden die auf dem Wasser treibenden Betriebsstoffe mit Spezialbindemitteln ab.

Nachdem ein Abschleppfahrzeug mit Kran an der Unfallstelle eingetroffen war, konnte der Golf durch den Graben auf die Straße gezogen und von dort auf die Ladefläche des Abschleppwagens gehoben werden. Während der Aufräumarbeiten sicherten die Feuerwehrleute die Unfallstelle und leiteten den Verkehr zwischen Felsberg und Lohre über eine Nebenstraße um. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Klaus Siemon an der Einsatzstelle. (zot)

Quelle: HNA

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