Kaninchen lebt mit Lauf-Ente und Hund zusammen

„Lotte“ ist der Star im Stall

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Alles andere als ein Zwergkaninchen (von links): Ortsbeiratsmitglied Reinhard Beyer sowie Valea, Jutta und Yannick Gloger mit ihrer Lotte.

Buhlen. „Lotte“ ist außergewöhnlich. Aus dem vermeintlichen Zwergkaninchen wurde binnen weniger Wochen ein überaus stattliches Tier. Mittlerweile bringt das Hauskaninchen über 7,5 Kilogramm auf die Waage.

 „Lotte war im wahrsten Sinne des Wortes ein Überraschungs-Ostergeschenk“, berichtet ihre Besitzerin Jutta Gloger. Vor über zwei Jahren hatte ihr Sohn Yannick den Vierbeiner mit nach Buhlen gebracht. „Sie saß am Ostersonntag in unserem Vorgarten, quasi eingebettet in Osterglocken und umrahmt von Ostereiern. Das sah einfach nur goldig aus“, erinnert sich Yannicks Schwester Valea.

Sie war sich mit ihrer Mutter und Bruder bei Lottes Anblick ziemlich sicher: „Das ist ein ausgewachsenes Zwergkaninchen.“ Jutta Gloger wollte das bis dahin noch kleinwüchsig erscheinende Tier aber nicht haben. „Wir konnten ja nicht ahnen, dass sie sich später mit unseren beiden Lauf-Enten und unserem Hund gut vertragen würde“, sagte Jutta Gloger.

Was die Unterbringung des Kaninchens anging, hatte ihr Sohn Yannick die zündende Idee. „Es kann doch in das Entengehege einziehen.“ Lotte habe sich auf Anhieb in der zwölf Quadratmeter großen Unterkunft des Federviehs wohl gefühlt. Sie bekam einen eigenen Stall und kann sich seither frei darin bewegen. Dies führe aber hin und wieder zu kleinen Spannungen zwischen Erpel Fridolin, seiner Artgenossin, und dem Kaninchen.

„Mitunter sitzt Lotte schon mal im Enten-Stall, im Gegenzug ergreifen die Enten dann vom Kaninchenstall Besitz“, erzählt Jutta Gloger. Ortsbeiratsmitglied Reinhard Beyer konnte bei der ersten Lotte-Begegnung nicht glauben, was er dort sah. „Ich habe gedacht, dieser Kawenzmann muss ein Mutant sein“, sagte er.

Von Uli Klein
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Quelle: HNA

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