Neue Mediothek der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule wurde eröffnet

Lust am Lesen und Lernen

Krimi-Autor Matthias Gibert signierte ein Buch für Bürgermeister Hartmut Spogat, daneben Ute Ferking (stv.Schulleiterin), Herbert Berthold (Abteilungsleiter der Fachoberschule, Bereich Wirtschaft), Frank Krumdeutsch (Verwaltungs-Koordinator).

Fritzlar. Sie ist hell und gemütlich ausgestattet: In der neuen Mediothek der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule gibt es nicht nur eine Sitz- oder Leseecke, sondern außerdem stehen neben WLAN und PC/Laptop auch Zeitschriften, Bücher sowie Fachliteratur zu Themen wie Geschichte, Mathematik, Technik, Psychologie, Medizin, Sport/Freizeit, Wirtschaft, Recht, Heimatkunde, Fremdsprachen, Religion, Ernährung und Kunst zur Verfügung.

Für eine reibungslose Aus- und Rückgabe der Lernhilfen sorgt vormittags, genau wie in der Homberger Mediothek der Schule, eine Verwaltungskraft, die aus umgewandelten Lehrerstellen finanziert wird.

Aber auch die Schüler leisten durch die Vorreinigung der Klassenräume ihren Beitrag zur Finanzierung der neuen Einrichtung. Wie Ute Ferking, stellvertretende Schulleiterin, erklärte, werden dadurch pro Jahr 4800 Euro für die Standorte Fritzlar und Homberg erwirtschaftet, die in die Finanzierung der Mediotheken einfließen.

Zeugnis für Ehemaligen

In seinem Grußwort erinnerte sich Bürgermeister Hartmut Spogat an die Mediothek, besser Bücherei, während seiner Schulzeit. Das war ein dunkler, nicht zum Lesen einladender Raum, mit nur einem Fenster, und ein Schüler führte den Nachweis über ausgeliehene Bücher, mehr gab es nicht. Im Vergleich dazu sei die neue Mediothek ein toller Kommunikationsbereich, in dem das Lesen und Lernen Spaß mache.

Gut für die Entwicklung

Spogat machte deutlich, dass Lesen nicht nur Kultur, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig sei und in Verbindung mit den neuen Medien genutzt werden sollte. Danach überreichte Ute Ferking die Kopie eines Zeugnisses aus der zehnten Klasse an einen Ehemaligen der Friedrich-Ebert- Schule, den Krimi-Autor Matthias P. Gibert, bevor dieser vor rund 120 Schülern, Lehrern und Gästen mit seiner Lesung aus seinem Buch „Müllhalde“ begann.

Der Schriftsteller, der in Kassel lebt, gab allen Zuhörern den Rat, sich nicht nur auf Aussagen im Internet zu verlassen, sondern bei Fragen ein Lexikon oder Fachbuch zu Rate zu ziehen.

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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