Zirkus Apollo übte mit Grundschülern vom Alleeplatz Programm für die Manege ein

Mächtig Trubel unterm Zelt

Gefiederte Nummer: Die Tauben hörten auf den Dompteur.

Ziegenhain. Die fahrende Welt war eine Woche lang zu Gast in der Schwalm: Der Zirkus Apollo machte mit seinen Artisten Station an der Ziegenhainer Grundschule am Alleeplatz. 174 Schüler und ihre Lehrer tauchten in die fabelhafte Atmosphäre der Manege ein.

Von Montag bis Freitag probten die Akteure mit den Profis für ihren großen Auftritt: Am Samstag standen die Nachwuchsartisten dann vor Publikum.

Gleich in zwei Vorstellungen entrollten die Kinder ein zauberhaftes Zirkusprogramm. Finanziert worden war das Projekt mit Hilfe von Spenden, unter anderem gab es Geld von der Initiative „Kinder für Nordhessen“ und dem Lions Club.

Schon die ganze Woche über öffnete sich immer wieder der Vorhang im kleinen Zirkuszelt. Hinter der Schule hatte das Familienunternehmen sein Domizil aufgeschlagen, um den Kindern die Kunstfertigkeiten des Jonglierens oder des Seiltanzes näher zu bringen.

Mitmachzirkus Apollo an der Grundschule am Alleeplatz

Neben den Wohnwagen grasten die Ziegen, drehten die Terrier Max und Moritz ihre Runden und flatterten Ringeltauben umher. Als die Gäste, darunter viele Eltern und Geschwister, am Samstagvormittag ins Zelt strömten, war die Spannung unter den Kindern schier grenzenlos. Die Clowns wurden noch fix geschminkt, die Artisten hantierten mit bunten Tüchern herum und die Seiltänzerinnen zupften ihre Kostüme zurecht.

Mit donnerndem Applaus wurde der Nachwuchs dann in der Zirkusmanege begrüßt. Die Jongleure balancierten mit ruhiger Hand Teller auf dünnen Stäben, danach mischten die Clowns das Publikum auf.

Als Dompteure machten sich die jungen Akteure ebenfalls nicht schlecht: Die Ringeltauben kletterten folgsam kleine Leitern empor und drehten auf dem Karussell munter ihre Runden. Am Trapez bewegten sich die Grundschüler sicher und grazil.

In einer pfiffigen Hundenummer kamen die Terrier groß raus. Max und Moritz sprangen durch Reifen und zeigten kleine Kunststückchen.

Artistisches Talent zeigten die Kinder, die über ein Stahlseil balancierten. Das Publikum geizte in der eineinhalbstündigen Vorstellung nicht mit Applaus. Stolze Eltern knipsten oder filmten das Spektakel.

Der Einblick in die fahrende Welt war spannend, lehrreich und sicher für alle Kinder eine einmalige Erfahrung. (zsr)

Quelle: HNA

Kommentare