Märchenfestival in Fritzlar: Dornröschen wird zum Musical

Sie boten eine mitreißende Show: 70 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule wirkten beim Musical „Dornröschen“ im Haus an der Eder mit . Foto: Eberlein

Fritzlar. Gute Feen, die Hip-Hop tanzen, ein rappender Prinz, viel Gesang und ebenso viel Tanz, alles in allem: Dornröschen mal ganz anders.

70 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule in Fritzlar hatten das Märchen der Brüder Grimm unter die Lupe genommen, selber Texte umgeschrieben und verfasst, eine eigene Choreografie auf die Beine gestellt und aus der historischen Vorlage ein modernes Musical gemacht.

Dieses präsentierten sie am Freitagabend mit der Unterstützung des Stadtmarketings Fritzlar einem großen Publikum im Saal des Hauses an der Eder. Sicher schlug einigen der jungen Darsteller, Sänger und Tänzer das Herz bis zum Hals vor Beginn der Vorstellung, denn die meisten von ihnen hatten bis zur Aufführung keinerlei Bühnenerfahrung. Anzumerken war es ihnen jedoch nicht.

Trat im Musical als Dornröschen auf: Antonia Donskoi.

Souverän meisterten die Jungen und Mädchen der Klassen fünf bis sieben, die Mitglieder der Theater-AG, Schulband und Chor ihren Auftritt, sangen textsicher ihre Lieder, versetzten sich in ihre Rollen und füllten mit Tanz und Darstellung die Bühne aus. Einer der Höhepunkte war der Auftritt von Antonia Donskoi als Dornröschen. Auch die Tanzeinlage von Emma Jäger als eine der Feen sorgte für viel Applaus vom Publikum.

Eine großartige Kulisse brauchten die Kinder nicht. Projektierte Bilder von Schlössern und herrschaftlichen Räumen auf die Rückwand der Bühne reichten aus, der Einsatz von viel buntem Licht verlieh den Aktionen Dramatik und die mitreißenden Lieder animierten die Zuschauer zum Mitsingen.

Der Erfolg für alle Beteiligten wurde vom Publikum reich belohnt. Stolz zeigten sich Schulleiter Berthold Umbach und das Regie- und Organisationsteam aus Laura Engelhardt, Kirsten Roßkamp, Inna König und Christian Kellermann auf die Mitwirkenden am Ende der gut einstündigen Aufführung.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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