Projektwoche drehte sich um die Brüder Grimm

Märchenhafter Unterricht mit Lerneffekt an der Wilhelm-Filchner-Schule

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Märchenprojekt der Klassen fünf bis sieben an der Filchner-Schule in Wolfhagen: Sarah Grebe, Amelie Näser, Henricke Knoche und Kim Krebs führten ein Märchen auf und verteilten anschließend Süßigkeiten.

Wolfhagen. Auch heute noch sind Kinder fasziniert von der Welt der Märchen. Das äußerten jetzt die Fünft- bis Siebtklässler der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS).

Drehte sich in ihrer klassenübergreifenden Projektwoche doch alles um bekannte und weniger bekannte Märchen der Brüder Grimm. Schließlich leben die Mädchen und Jungen in der Heimat der Brüder Grimm.

Den gemeinsamen Auftakt der Projektwoche bildete eine Lesung von Märchen aus aller Welt Schul- und Kreisbbücherei. Davon inspiriert tauchten die Schüler mit eigenen Ideen ab in das spannende Abenteuer Märchen.

Geschichte aus dem Karton: Die Klasse 5F2 hatte Märchen-Überraschungskartons gebastelt.

Vanessa Kremer aus Ippinghausen hat ein eigenes Märchen zu Papier gebracht. Es handelt von einem kleinen Mädchen, einem Kätzchen und einem Zauberwald. Andere erweckten „aus dem Karton heraus“ mit entsprechenden Playmobil-Figuren und selbst gebastelten Utensilien Grimm-Erzählungen zum Leben. Oder sie bastelten die aussagekräftigen Merkmale ihres Märchens in einen Schuhkarton.

Schauspielerisches Talent

Sarah Grebe, Amelie Näser, Henricke Knoche und Kim Krebs präsentierten sich als Schauspielerinnen, führten in ständig wechselnder Verkleidung das Märchen von Aschenputtel in einer modernen Interpretation auf. Statt der Tauben half der Märchenfigur in Haus und Hof ein sprechender und tanzender Plüsch-Papagei.

Den Kindern, die in vielfältiger Weise an das Thema herangeführt wurden, hat es jedenfalls riesigen Spaß gemacht. Zudem beinhaltete der märchenhafte Unterricht pädagogisch alles Kriterien zur Grammatik, Rechtschreibung, Kunst und auch Mathematik.

Ein Fazit konnten alle Workshop-Teilnehmer ziehen. Auch wenn in den meisten Märchen oft schreckliche Dinge passieren, so nehmen aber eigentlich alle ein glückliches und positives Ende. In den Geschichten siegt meistens das Gute über das Böse.

Quelle: HNA

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