Magische Klangmomente

Benefizkonzert: Roswitha Aulenkamps Schüler spielten für afrikanische Kinder in Not

Im Duett: Schüler Bela Hubenstorf mit seiner Mutter Nora Szasz spielten Diabelli.

Ziegenhain. Musizieren für Kinder in Not: Das liegt der Pianistin Roswitha Aulenkamp seit 1979 am Herzen. Damals gründete die Ziegenhainerin eine Kinderkonzertreihe, die sie bis heute fortsetzt. Zum 62. Mal spielten ihre Schüler für Kinder in Not.

Das Benefizkonzert im Museum der Schwalm am Freitagabend zog Eltern, Verwandte und Geschwister der jungen Akteure an. Die boten ein eineinhalbstündiges Programm mit Werken aus vier Jahrhunderten. Ehrengast war der Prior des Klosters Himmerod in der Eifel, Pater Stephan Senge, Gründer der Sudanhilfe. Der Geistliche stellte nach dem Konzert das Projekt in Wort und Bild vor.

Doch zuvor bot Roswitha Aulenkamp ihren Schülern eine Plattform. Schwerpunkt des Programmes war diesmal die musikalische Früherziehung. Hierbei geht es darum, den Jüngsten das Verständnis für die Musik, für Klangfarben und Rhythmus spielerisch näher zu bringen. Die fünfjährige Laura Begger nahm etwa die Zuhörer mit auf einen Spuk ins Schloss. Roswitha Aulenkamp las eine Gespenstergeschichte vor, Laura lieferte die passenden Geräusche am Flügel.

Magische Klangmomente gab es auch beim Hokus Pokus mit Laura Begger, Felizia Dorn, Paul Oskar Schmidt, Emma Bartkowiak, Noah Schröder, Andrea Gabriele Dietz und Melanie Sordel. Zwischen dem Klavierspiel versuchte sich der Nachwuchs an Trommeln, Flöten und anderen Rhythmusinstrumenten. Doch die Schüler wagten sich auch an Soli. Marie Luise Kugler spielte einen Marsch und eine flotte Parade, Quentin Tabler überzeugte mit Werken von Mozart und Dvorak.

Mutter und Sohn nahmen ebenfalls am Flügel Platz. Bela Hubenstorf und Nora Szasz hauchten Anton Diabellis Scherzo Leben ein. Einen Einblick in Theodor Hoffmeyers Gesangswekstatt gaben Hanna Prinz, Leonie Fulda und Noah Schröder. Sie interpretierten die Titelmusik zum Film „Titanic“ und sangen pfiffig und sicher „Que sera, sera“. Mit Filmmusik und dem Weihnachtsklassiker „Have yourself a merry little christmas“ ging der Abend stimmungsvoll und fröhlich zu Ende.

Quelle: HNA

Kommentare