Maik Ebert ist neuer Geschäftsführer des Homberger Stadtmarketingvereins

Homberg. Den Begriff der Langeweile kann Maik Ebert erst einmal aus seinem Wortschatz streichen. Auf den 48-jährigen neuen hauptamtlichen Geschäftsführer des Homberger Stadtmarketingsvereins kommt viel Arbeit zu.

Gestern stellten ihn Bürgermeister Martin Wagner und Stadtmarketing-Chef Heider Olten im Rathaus vor. Die Erwartungen sind hoch. Maik Ebert soll helfen, die Kaufkraft in Homberg zu stärken, den Leerstand zu bekämpfen, soll Ehrenamtliche motivieren und Veränderungsprozesse moderieren.

Vor allem geht es um Veranstaltungen, ums Beleben des Tourismus, die Zusammenarbeit mit den Homberger Einzelhändler und Unternehmen und vor allem um das Stadtmarketing, das auch die 21 Homberger Stadtteile einschließt. Ein breites Aufgabengebiet. Ebert soll Schnittstelle zum Rathaus sein, eine Art Stellwerk, in der viele Verbindungen zusammenlaufen.

Heider Olten, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins und Bürgermeister Martin Wagner, sind sicher, dass Ebert der richtige Mann am richtigen Ort ist. „Wir wollten keinen Neuling, der sich ausprobiert, sondern jemanden mit Erfahrung und guten Kontakten“, sagt Olten. An guten Kontakten soll es Maik Ebert auch in der Kreisstadt nicht mangeln, zurzeit absolviert er einen Intensivkurs in Sachen Homberg, lernt ungezählte Namen, Menschen, Gesichter kennen.

Ebert weiß, was er will: Langfristig am Produkt Homberg arbeiten und es beständig verbessern. Auch dessen Image will er aufpolieren, zudem den Tagestourismus besser vermarkten. „Die Stadt hat auf jeden Fall das Potenzial dafür“, sagt Maik Ebert nach seiner ersten Woche im Dienst. Er weiß aber auch, was er nicht sein will: Jedermanns Liebling.

„Das ist gar nicht möglich, wenn man Dinge voran treiben will – ich verstehe mich nicht nur als Dienstleister, sondern als jemand, der nein sagen muss und kann.“ Doch erst einmal geht es nicht ums Nein-, sondern ums Jasagen. Ja zu einer neuen Aufgabe in einer neuen Stadt. Homberg sieht Ebert als seinen künftigen Lebensmittelpunkt, an dem er arbeitet, wohnt und einkauft. Für wie lange? „Lange“, sagt er. (bra)

Quelle: HNA

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