Maler und Lackierer

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Frank Michel.

Wir sprachen mit Frank Michel, Obermeister der Maler- und Lackierinnung Ziegenhain über die Ausbildung:

Welche Ausbildungsberufe gibt es? 

Die Ausbildung ist unterteilt in eine vereinfachte Ausbildung von zwei Jahren als Bau- und Metallmaler. Zudem gibt es eine dreijährige Ausbildung zum Maler und Objekt-Beschichter – sie endet mit einer abgeschlossenen Gesellenprüfung.

Was sind die Hauptschwerpunkte der Ausbildung?

Maler und Lackierarbeiten, die Arbeiten mit Wärmedämmverbundsystemen, Klebearbeiten sowie Anstricharbeiten außen und innen, Objektlackierungen und Bodenbelagsarbeiten, Putzarbeiten und Trockenbau

Welche Voraussetzungen und Interessen sind für diesen Beruf wichtig?

Handwerkliches Geschick, Wille, Pünktlichkeit, Freunde am Beruf sowie Interesse an der Arbeit. Auch sollten Bewerber gern mit Kollegen zusammenarbeiten und teamfähig sein. Wichtig ist auch die Lust an Gestaltung sowie Kreaivität.

Wie sind die Zukunftsaussichten?

Der Spruch „Handwerk hat Goldenen Boden“ hat heute mehr Bedeutung als je zuvor. Denn nach wie vor können Maschinen keine Handwerksarbeiten ausführen, sondern diese nur erleichtern. Zudem wird immer gebaut und renoviert werden und genau diese Arbeiten gilt es für Handwerker professionell zu erledigen. Der Mensch ist bei Handwerksarbeiten nicht zu ersetzen.

Warum lohnt sich eine Ausbildung im Maler-Handwerk für junge Menschen?

Nach der Gesellenprüfung kann man die Meisterprüfung anstreben. Eine weitere Möglichkeit ist eine Technikerausbildung mit dem Schwerpunkt Gestaltung und Bautenschutz.

Möglich ist auch der Zugang zum Studium der Innenarchitekt.

Ein Aufstieg wäre auch eine Bauleitertätigkeit in einer Firma, Berufsschullehrer in einer Berufsschule oder eine Spezialausbildung zum Restaurator im Malerhandwerk. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Sachverständigen für Streitigkeiten oder der Außendienst in einer Lieferantenfirma.

Warum sollte man einen Handwerksbetrieb beauftragen?

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  Weil nur Fachbetriebe eine Gewährleistung für die ausgeführten Arbeiten bieten. Auch sollte man an die Schaffung von Arbeitsplätzen denken, die wiederum die Region stärken. Im Kampf gegen Schwarzarbeit sollte man auf Qualitätsarbeit achten. (zsr)

Quelle: HNA

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