Frank Liebal aus Züschen hat sich ein ausgedientes Feuerwehrfahrzeug gekauft

Züschen. Was für manche Erwachsene die Modelleisenbahn ist, ist für Frank Liebal ein Feuerwehrauto, und zwar ein echtes. Seit Anfang des Jahres gehört Liebal ein Drehleiterfahrzeug mit einer 30 Meter langen Leiter.

Die Liebe zur Feuerwehr hat sich der Züschener Feuerwehrmann mehrere tausend Euro kosten lassen. Damit hat er sich einen Kindheitstraum erfüllt und sich sich das knallrote Gefährt mit der Drehleiter gekauft. Liebal stöberte so lange in Fachzeitschriften und im Internet, bis er fündig wurde.

Es stand beim Händler Bei einem Händler stand das ausgesonderte Feuerwehrfahrzeug, eine DL 30K (Drehleiter mit Korb), die bis 1998 bei der Feuerwehr in Saarlouis im Einsatz war. Anders als bei den Fahrzeugen der heutigen Generation arbeitet Liebals Schätzchen zum großen Teil mechanisch und hydraulisch. Der Züschener arbeitet jedes Wochenende mehrere Stunden am Fahrzeug.

 70 Stunden hat er schon damit verbracht, undichte Teile des Motors auszutauschen und den matten roten Lack wieder auf Hochglanz zu bringen. Ansonsten ist das Drehleiterfahrzeug in einem guten Zustand, alle Teile funktionieren einwandfrei, bestätigt der Kraftfahrzeugmeister. Wenn das Fahrzeug wieder gut in Schuss ist, will Liebal es für Feuerwehrausstellungen verleihen. Die erste große Reise wir er mit einigen Feuerwehrkameraden im August antreten.

Dann geht es zum 200-jährigen Bestehen der Feuerwehr Saarlouis. Dort wird das ehemalige Dienstfahrzeug Erinnerungen an die lange Einsatzzeit im Saarland wecken. Die DL 30K ist ein Drehleiterfahrzeug mit einer 30 Meter ausfahrbaren Leiter und einem Korb für zwei Personen. Das Fahrzeug wurde von der Firma Magirus gebaut, es ist 9,50 Meter lang, 3,30 Meter hoch und 2,45 Meter breit.

#Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 12,60 Tonnen. Angetrieben wird es Fahrzeug von einem 170 PS-Motor mit einem Hubraum von 8,5 Litern. (zzp) Technik, die begeistert: Frank Liebal vor seinem eigenen Feuerwehrfahrzeug, hier mit Peter Elbel und Ralf Bernhardt (von rechts) vor dem Feuerwehrhaus in Züschen. 

Quelle: HNA

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