Egon Vaupel gab Entscheidung bei Pressekonferenz bekannt

"Persönliche Gründe": Marburgs Oberbürgermeister tritt 2015 zurück

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Egon Vaupel

Marburg. Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel  wird zum 1. Dezember kommenden Jahres vorzeitig in den Ruhestand gehen. Das erklärte der 63-Jährige am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz.

Zuvor hatte er für den Magistrat, den Bürgermeister sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung über seine Entscheidung informiert.

Vaupel wird damit eineinhalb Jahre vor Ende seiner Amtsperiode aus dem Amt ausscheiden. „Ich tue dies in Achtung und Respekt vor den gesundheitlichen Belangen und dem zeitlichen Aufwand, welche die Aufgabe des Oberbürgermeisters verlangt“, so der Rathauschef. „Der Schritt fällt mir nicht leicht, aber ich musste eine Entscheidung treffen, solange ich sie selbst treffen kann“, so Vaupel.

Er hatte vor einem Jahr einen Herzinfarkt erlitten, war aber bereits wenige Wochen danach wieder ins Rathaus zurückgekehrt. „Es geht mir gut, aber ich habe nach meiner Krankheit gedacht, dass es möglich ist, die Aufgaben einzuschränken, aber das ist nicht möglich. Ich liebe diese Stadt und wenn ich da bin, bin ich das zu 150 Prozent. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für meinen Schritt, der mir nicht leicht gefallen ist“, sagte Egon Vaupel.

Er wolle mit seiner frühzeitigen Entscheidung nun zugleich einen geordneten Übergang ermöglichen und sei deshalb bereit den Ruhestand nicht sofort, sondern zum 1. Dezember 2015 anzutreten. „Ich bin nicht amtsmüde und werde mich bis zum letzten Tag meiner Zeit als Oberbürgermeister für die Belange dieser Stadt mit aller Kraft einsetzen,“ machte er deutlich.

So werde er insbesondere die Aufgabenstellungen des Doppelhaushalts, der Altenhilfe, der Situation in der Oberstadt, der Obdachlosenunterbringung sowie der Flüchtlingsunterbringung und der Wohnungspolitik voranbringen und zum Abschluss bringen. (red)

Quelle: HNA

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