Marc Pircher gastierte zum 12. Mal bei Freunden in Remsfeld

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Remsfeld. Er ist auf den großen Bühnen der Volksmusik zuhause, aber sich dennoch nicht zu schade, alljährlich einen Abstecher in das beschauliche Remsfeld zu machen, um dort im Bürgerhaus vor seinen Fans zu spielen.

Zum zwölften Mal brachte Marc Pircher seine beliebte Musik mit und bedankte sich bei seinen Fans der ersten Stunde für deren Treue.

Aus dem Jungen von einst, den die Remsfelder vor Jahren einmal bei Urlauben im Zillertal kennen gelernt hatten, und dann einen Fanclub gründeten, ist mittlerweile ein großer Star der Volksmusikszene geworden. Den Erfolg gab er am Freitag mit ein paar Stunden guter Laune wieder gern an seine Fans der ersten Stunde zurück.

Marc Pircher sucht beim Auftritt im Remsfelder Bürgerhaus die Nähe zum Publikum: Vor dem Konzert gab es nette Gespräche beim Kaffeeklatsch mit den Mitgliedern des Fanclubs. „Es ist als käme ein guter Freund zu Besuch“, sagten die Fans. Pircher witzelte mit ihnen bevor er sein Akkordeon umhängte und im vollen Saal des Bürgerhauses auf die Bühne stieg.

Klatschen auf Kommando

Wie auf Kommando klatschte das Publikum gleich zur locker leichten Volksmusik, die irgendwie immer von der Liebe oder den Bergen handelt. Der 33-Jährige kennt seine Fans mit Namen und lässt es sich nicht nehmen, sie locker in seine Liedtexte einzustreuen.

Bei Elke und Bernd spielte er schon vor 14 Jahren auf der Hochzeit und das ließ er auch das Publikum wissen, erkundigte sich sogar nach dem Eheglück und verriet Geburtstage und Telefonnummern. Stolz ist er auch, dass er dieses Jahr auf eine 20-jährige Laufbahn auf der Bühne zurückblicken kann. Deshalb lud er alle zum großen Fest im Juni ein.

Der Zillertaler, der auch mit 33 Jahren immer noch wie ein großer Bub wirkt, wusste früh was er wollte. Mit 14 Jahren trat er zum ersten Mal auf. Seitdem sprengt mit seiner guten Laune die Zelte und Säle und wurde nach und nach berühmt.

Am vergangenen Samstag trat er noch im Musikantenstadl auf, gewann den Grand Prix der Volksmusik und war letztens auch noch bei Stefan Raabs Wok-WM zu Gast. Pircher bekam zwölf goldene und vier Platinschallplatten und noch viele Auszeichnungen mehr.

Ebenso professionell sind nun seine Konzerte: Mit Großleinwand, die immer wieder Bilder von schönen Landschaften, Frauen und dem Pircher zeigen, gestaltet er seine Auftritte selbst auf der kleinen Bühne im Knüll. Hier und da ein Witz: „Ich bin schon zum zwölften Mal hier, da hab ich fast schon eine Grabstätte in Remsfeld frei“, sagte er und begrüßte die Mannschaft der Glastanzdiele in Falkenberg, wo er tags zuvor aufgetreten war und die mit nach Remsfeld gereist waren. Dann bot der agile Zillertaler Sänger einen kurzweiligen Abend, präsentierte bekannte Titel und Lieder der Jubiläums-CD.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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