Lange ehrenamtlich tätig

Marcel Labinska an der Spitze des THW in Wolfhagen

Stabwechsel: Neuer Ortsbeauftragter des THW-Wolfhagen ist Marcel Labinska (links), der die Nachfolge von Gerhard Wiegand antritt. Foto: zih

Wolfhagen. An der Führungsspitze der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) gab es einen Wechsel.

Neuer Wolfhager Ortsbeauftragter ist Marcel Labinska, der für sein neues Ehrenamt in einer Feierstunde im THW-Stützpunkt durch den Landesbeauftragten Werner Vogt die Ernennungsurkunde ausgehändigt bekam.

Marcel Labinska, der mit seiner Ehefrau und kleiner Tochter in Volkmarsen-Külte lebt, wurde in Itzehoe geboren, engagierte sich dort in der Freiwilligen Feuerwehr. 2008 zog der 38-jährige beim Finanzamt beschäftigte Betriebswirt nach Nordhessen, wohnte einige Zeit auch in Wolfhagen, wo er auch sofort Mitglied im THW-Ortsverband wurde.

Nach internen Aus- und Fortbildungslehrgängen war er in Wolfhagen zuletzt stellvertretender Einsatzleiter, auf Vorschlag seiner Führungskräftekollegen und nach Absolvierung der dafür notwendigen Lehrgänge als auch Zustimmung durch den Landesverband übernimmt er jetzt das Amt des Ortsbeauftragten. Er ist damit Primus inter pares (Erster unter Gleichen) von 70 THW-Mitgliedern, davon 35 aktive Einsatzkräften und 15 Mädchen und Jungen in der Jugendabteilung. Der THW-Ortsverband Wolfhagen, der über sechs moderne Fahrzeuge verfügt, stellt schwerpunktmäßig die Fachgruppe Wasserschadenpumpen. Im laufenden Jahr haben die Wolfhager Einsatzkräfte bereits ehrenamtlich über 10 000 Stunden geleistet.

Große Fußstapfen

Labinska tritt als Nachfolger von Gerhard Wiegand in große Fußstapfen. Denn sein Vorgänger, der beruflich als Fachbereichsleiter Metall und Schweißen im Bildungszentrum Kassel beschäftigt war und mit Erreichen des 65. Lebensjahrs das Ehrenamt in jüngere Hände legen muss, stand in Folge 22 Jahre lang an der Spitze des Wolfhager Ortsverbandes. Er hat diesen richtungsweisend und zukunftsorientiert geführt und geprägt.

Gerhard Wiegand bleibt natürlich auch weiterhin „seinem“ THW mit Rat und Tat verbunden. Ein kritisches Wort fand der langjährige Ortsbeauftragte aber doch: „Das Technische Hilfswerk lebt ja überwiegend von der Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit. Leider engagieren sich bei uns immer weniger Frauen und Männer, die aus dem handwerklichen Bereich kommen.“ (zih)

Quelle: HNA

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