Streit über die Liquidation der Touristik-Gesellschaft

Marketing geht weiter

Bad Zwesten. Geld ist nötig, damit der Tourismus in Bad Zwesten nicht zum Erliegen kommt. Denn seit dem Beschluss, die Tourismus GmbH zu liquidieren, muss das Geld für neue Werbeprospekte wie Wanderkarten vom Parlament genehmigt werden. Bei einer Nein-Stimme gaben die Gemeindevertreter dafür 20 000 Euro frei.

Strittig waren dagegen 5000 Euro, die nötig seien, um im kommenden Jahr die Liquidation der GmbH fortzuführen, erklärte Bürgermeister Michael Köhler. Der Grund: Marketingleiter Uli Dickas sei nur noch bis Ende März als Liquidator der Gesellschaft tätig. Nach dessen Ausscheiden müssten die restlichen Arbeiten an externe Mitarbeiter vergeben werden.

Nicht im Vorgriff

Doch dem wollten die Parlamentarier so nicht folgen. „Nein, vorab 5000 Euro für die Liquidation zu genehmigen, geht nicht“, sagte SPD-Sprecherin Gudrun Glaser. Zugleich erinnerte sie an den Beschluss, Geld zu genehmigen, wenn es nötig sei.

Auch Grünen-Sprecher Martin Häusling wollte von einer Genehmigung des Geldes noch nichts wissen. „Wir haben Zeit, wir können das auch im Februar beschließen.

Welche Kosten nach dem 31. März für die Liquidation noch anfallen, könne er nicht sagen, erklärte der Bürgermeister. Sicher sei, dass die Arbeiten vergeben werden müssten, weil sie von der Verwaltung nicht übernommen werden können. Auch gehe er davon als, dass der Betrag von 5000 Euro nicht vollständig gebraucht werde.

Sein Kompromissvorschlag lautete, dass ab 1. April die Arbeiten vergeben werden und die Rechnungen gezahlt werden. Dem schlossen sich die Parlamentarier einstimmig an.

Von Rainer Schmitt

Quelle: HNA

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