Marode Holzbrücke bei Niederurff wurde saniert

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Die Rundwanderungen können starten: Der Niederurffer Steg wurde saniert und ist jetzt für Spaziergänger wieder freigegeben.

Niederurff. Lila, rosa und gelb blühende Blumen, weite Wiesen, grüne Hügel und Wälder, die Schwalm bahnt sich ihren Weg idyllischer kann es kaum sein. Doch bislang war diese Idylle zumindest für Wanderer getrübt, denn der Steg über die Schwalm war marode und konnte nicht mehr begangen werden.

Doch jetzt kann der beliebte Holzsteg über die Schwalm wieder genutzt werden.

Gemeinsam mit der tatkräftigen Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern hat die Gemeinde Bad Zwesten den maroden Steg nun saniert.

Im Oktober 2010 wurde die Brücke gesperrt. Grund: Ein Gutachter bestätigte den Verdacht, dass die Brücke nicht mehr betreten werden dürfe. Weil ein Pilz tragende Balken befallen hatte.

Die Kosten für einen Neubau wurden auf 120.000 Euro, für eine Sanierung auf 30.000 Euro geschätzt. Beides zu teuer. Doch wurden die Kosten auf rund 10.000 Euro gesenkt, weil engagierte Bürger und die Gemeinde Bad Zwesten einen Plan mit einem hohen Anteil an Eigenleistung in die Tat umsetzten.

Unter Aufsicht des Bauamtsleiters Rudolf Priester wurde mehrere Wochen an dem Steg gebaut. Es wurden Träger eingesetzt und der Hochwasserschutz wurde verbessert. Das benötigte Holz wurde im Gemeindewald und im Wald der Familie von Urff gefällt und mit Hilfe ehrenamtlicher Helfer gelagert. Auch wurde Geld für die Sanierung gespendet. Und auch das Holz aus dem Privatwald wurde kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Bei den Bauarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass der Steg noch maroder war, als ursprünglich angenommen. Es sei schnell klar geworden, dass die vorübergehende Sperrung des Stegs richtig war, so Bürgermeister Michael Köhler.

Er erklärt: "Der Steg ist ein wichtiger Bestandteil eines wunderschönen Wanderweges in Niederurff. Die Sanierung war daher lohnenswert und das Engagement der Bürger in Niederurff ist vorbildlich." Von einem Tag auf den anderen sei der beliebte Rundwanderweg weggefallen, sagte Ortsvorsteher Dirk Höhle damals. Gefüllte Wassertonnen sollten sicherstellen, dass niemand unerlaubt den Steg betritt. Als Bürgermeister sei es seine Pflicht gewesen, schnell zu handeln und die Brücke erst einmal zu sperren. Einen Dank richtete Dirk Höhle an alle, die bei den Bauarbeiten mitgeholfen haben. (may)

Quelle: HNA

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