Blasorchester Schwalmstadt gab viertes Sommerkonzert hinter der Totenkirche

Marsch, Swing und Jazz

Musik im Freiem: Das Sommerkonzert am Fuße der Totenkirche gestalteten am Sonntag 26 Musiker des Blasorchesters Schwalmstadt, mit dabei waren unter anderem Dr. Marcus Riehl und Alexandra Jäckel-Mönnighoff. Fotos:  Rose

Treysa. Marsch, Swing und Polka, Filmmusik und Popsongs erlebten die Gäste am Sonntagmittag am Fuße der Treysaer Totenkirche: Das Blasorchester Schwalmstadt hatte zum vierten Sommerkonzert hinter dem alte Gemäuer geladen. Unter freiem Himmel genossen Besucher und Musiker beschwingte Stunden. Dirigent Dr. Karsten Heyner moderierte in seiner gewohnt charmanten und bodenständigen Art.

Dabei bewiesen die 26 Bläser echtes Improvisationstalent. Der Dirigent sagte vollkommen spontan die Titel an: Ähnlich wie beim Lotto hieß es für die Musiker „1 aus 66“. Musikalisch eingestimmt wurden die Zuhörer mit flotten Märschen. „Gablonzer Perlen“ und der Astronautenmarsch passten perfekt zur Kulisse. Unter den Bäumen genossen die Gäste derweil schon Würstchen und kühle Getränke. Bei „Mein Egerland“ schunkelten die Ersten fröhlich mit. „Moment for Morricone“ interpretierte das Orchester sicher und routiniert, für den richtigen Pfiff sorgte der erste Trompeter Armin Staufenberg. Bei Titel von Udo Jürgens kamen dann auch Jüngere auf ihre Kosten. Die unterhaltsame Pause hatten etwa 15 Helfer des Orchesters vorbereitet: Angeboten wurde neben Gegrilltem auch selbst gebackener Kuchen. Im zweiten Teil brachten die Musiker flotten Swing zu Gehör, etwa von Robbie Williams. Mit Klängen von Les Humphries und den „Eagles“ entführten die Bläser in eine andere Zeit. Doch dass die Musiker nicht nur bei Pop und Filmmusik stets den richtigen Ton treffen, war spätestens beim amerikanischen Jazzstandard „Puttin’ on the Ritz“ klar. Damit reisten Zuhörer und Musiker wahrhaft in die Goldenen Zwanziger.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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