Meere von Mosaiksteinen im Spangenberger Kunstpark Himmelsfels

Neue Wasserlandschaft im Spangenberger Kunstpark Himmelsfels

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Kontinente und viele Symbole: Maude Carneiro, rechts, hat den neuen Wasserplatz im Kunstpark Himmelsfels bei Spangenberg entworfen, Cornelia Möller, links, und Sebastian Lüdtke haben ihn mit 100.000 Mosaiksteinchen gestaltet.

Spangenberg. Das Wetter lädt im November nicht gerade zum Planschen ein, dennoch konnte der zum Wasserspielplatz umfunktionierte Platz der Kontinente im Spangenberger Kunstpark Himmelsfels bei seiner Einweihung am Mittwoch Kinder schon überzeugen.

100.000 Mosaiksteinchen haben Cornelia Möller und Sebastian Lüdtke in den vergangenen drei Monaten verlegt. Rund um die sieben Kontinente hat Architektin Maude Carneiro die Meere anlegen lassen. Auch ein Sternbild ist eingearbeitet worden.

In der Mitte soll künftig Wasser aus einer Kupferschale sprudeln, die mit den Anfangsbuchstaben Alpha und Omega verziert wird. Sieben Davidsterne sind im neuen Platz integriert, was für Pfarrer Johannes Weth das Motto des Platzes besonders unterstreicht. Ein Versöhnungsplatz sei hier entstanden, erklärte er bei der Einweihung.

Im Sommer sollen die Kinder, die den Kunstpark besuchen, hier spielen können. Ein Kind war es auch, das 2008 den Anstoß zur Umgestaltung gegeben hatte, erzählt Maude Carneiro. Es hatte sich damaligen den Platz der Kontinente erklären lassen und fragte: „Und wo ist das Wasser?“

Die Idee hatte die Architektin von da an nicht mehr losgelassen. Sie dankte allen Mitstreitern neben den beiden Mosaik-Pflasterern.

Der Kunstpark Himmelsfels ist Teil der Werner Pfetzing Stiftung Himmelsfels, die sich unter anderem in der Jugend- und Beschäftigungsförderung engagiert. (sis)

Quelle: HNA

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