DRK zog in der Kreisversammlung in Fritzlar Bilanz – Viele neue Helfer vor Ort

Mehr als 1000 sind neu

Im Zeichen des Kreuzes: von links Günter Rudolph, Dr. Edgar Franke, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Rosemarie Schulte, Walter Spohr, Winfried Becker, Beate Dietrich, Regine Müller und Joachim Kohlhaas. Fotos:  Zerhau

Schwalm-Eder. Mehr als 1000 neue Mitglieder – das ist die stolze Bilanz einer Mitgliederwerbung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das berichtete Kreisvorsitzender Joachim Kohlhaas in der Kreisversammlung am Wochenende. 116 Delegierte waren dazu im Vereinsheim der Eddernarren nach Fritzlar gekommen.

Ehrengäste waren der Generalsekretär des Tschechischen Roten Kreuzes, Dr. Josef Konecny, und die Vizepräsidentin des DRK, Donata Freifrau Schenk zu Schweinsberg. Kohlhaas würzte seinen Rechenschaftsbericht mit vielen Daten. Demnach... • ...gehören 10 819 Mitglieder dem Kreisverband an, sie sind in 29 Ortsvereinen, 38 Bereitschaftsteams und 37 Jugendrotkreuzgruppen organisiert. • ...gibt es 1003 Aktive und 292 Jugendrotkreuzmitglieder. • ...spendeten 20 037 Menschen an 145 Terminen Blut, darunter 1351 Erstspender. • ...halfen 2676 Helferinnen und Ärzte bei der Blutspende. • ...wurden dabei 18 790 Stunden ehrenamtlich geleistet. • ..wurden auf der Straße 15340 Euro gesammelt. • ...stehen im Schwalm-Eder-Kreis 164 Sammelbehälter für Altkleider bereit, in denen 935 620 Kilo Kleider gesammelt wurden. • ...wurden ehrenamtlich 95 704 Einsatzstunden bei Großveranstaltungen geleistet.

Weiter berichtete der Vorsitzende über den Krankentransport. Das DRK betreibt Rettungswachen in Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain sowie Außenstellen in Guxhagen, Neukirchen, Schwarzenborn, Spangenberg und Remsfeld. 14 Rettungswagen, vier Krankentransporter und vier Notarztwagen stehen den Rettern für ihre Arbeit zur Verfügung.

Nach Hause mit dem DRK

26 781 Patienten wurden mit diesen Fahrzeugen transportiert. 3531-mal waren es Unfalleinsätze, in der Mehrzahl der Fälle aber Krankheitsfälle. Fast 100 Menschen hat das Rote Kreuz krank von Reisen nach Hause gebracht.

Stolz berichtete der Vorsitzende über die Aktion „Helfer vor Ort“. 122 Menschen wurden ausgebildet, schnell Hilfe zu leisten, bis der Notarzt eintrifft.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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