Mehr Betreuungsplätze für unter 3-Jährige in Breuna

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Betreuung ausgebaut: Künftig stehen mehr Plätze für Kinder unter drei Jahren in den Kitas der Gemeinde Breuna zur Verfügung (hier in Oberlistingen).

Wettesingen. Das künftige Konzept der Kindergärten mit einer erweiterten Form des Betreuungsangebotes standen im Fokus der Breunaer Gemeindevertreter bei der Sitzung im Alten Rathaus in Wettesingen.

Ab dem 1. August werden jeweils fünf zusätzliche Kindergartenplätze für Kinder unter drei Jahren (U-3-Kinder) in Breuna, Oberlistingen und Wettesingen entstehen.

Die Gebühren wurden per Mehrheitsbeschluss leicht verändert. Für die neue Betreuung von U-3-Kindern in den Kindergärten (7.30 bis 13 Uhr) werden monatlich 115 Euro fällig. Für alle weiteren Kinder über drei Jahren, die in der Zeit von 7.30 Uhr bis 13 Uhr betreuut werden, müssen Eltern künftig 125 Euro bezahlen, zehn Euro mehr als in der Vergangenheit.

Die Gebühr für den Betreuungszeitraum 7.30 bis 16.30 (165 Euro) blieb unverändert. die Gebühr für Schulkinder (13 bis 16.30 Uhr) gar gesenkt. Statt bisher 65 Euro sind künftig nur noch 50 Euro fällig.

Eine ursprünglich angedachte Gebührenerhöhung in Höhe von 20 Prozent für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren wurde abgelehnt. Die beschlossene Regelung ist Ergebnis langer Bemühungen der Gemeinde, in die auch die Kindergartenleiterinnen eingebunden waren. Man erhofft sich von der Neuregelung nicht nur den gesetzlichen Anspruch zu erfüllen, sondern auch, bei der Aufnahme von Kindern, die in den Kindergarten oder die Grundschule gehen, insgesamt mehr Flexibilität.

Den Sachstand des Klimaschutzkonzeptes stellte Georg Trocha vom Planungsbüro BDM vor. Wesentliche Merkmale waren dabei die Erkenntniss, dass über 50 Prozent der Wärme und Energie in der Gemeinde durch private Haushalte verbraucht werden. Sowohl bei Solar,- Sonnen- und Windenergie seien deutliche Einsparpotenziale beim Verbrauch von Strom und CO2 vorhanden, sagt Trocha.

Die Straße Brunnenweg in Breuna wird künftig Otto-Hahn-Straße heißen, beschlossen die Politiker.

Quelle: HNA

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