Arbeiten an einem Zugang zur Obernburg in Gudensberg laufen – Abschluss noch 2012

Mehr als eine Treppe

Enge Gassen: Jürgen Hempeler von der Stadt Gudensberg begutachtet am Klapphahn die Arbeiten an der neuen Treppe zur Obernburg. Foto: Dewert

Gudensberg. Eine Treppe muss nicht einfach nur eine Treppe sein: Für mehr als 100 000 Euro wird derzeit die Treppe am Klapphahn in der Gudensberger Altstadt saniert. Die 35 Meter lange Treppe dient der Anbindung an die Obernburg. Und sie wird mehr als eine Treppe sein: Zwei kleine Ebenen laden während des steilen Anstiegs zum Verschnaufen ein.

Mit Bodenstrahlern, Bänken und einem Kunstwerk soll die größere Ebene ein Platz werden, an dem auch die Anwohner verweilen können. Die Treppe soll nach Aussage von Jürgen Hempeler, Projektverantwortlicher bei der Stadt, noch in diesem Jahr fertig werden.

Die Treppensanierung gehört zum Projekt Altstadt und Innenstadt zu beleben. So solle zum Beispiel auf der Obernburg mittelfristig ein gastronomisches Angebot geschaffen werden, sagt Bürgermeister Frank Börner.

Auch der Vorplatz der Treppe werde während der Bauarbeiten neu gepflastert. Beleuchtet wird der Aufgang mit einer historisch anmutenden Laterne und beleuchteten Handläufen an der Treppe. Ebenso wird wenigstens einer der beiden kleinen Plätze mit Bodenstrahlern versehen. Die Treppe soll nach Aussage von Hempeler mit Beeten eingefasst werden. „Wir wollen die Altstadt aufwerten, dazu gehört es auch, solche Ecken für die Anwohner schöner zu machen“, sagt Hempeler. Das aktuelle Verbundsteinpflaster verströme bestenfalls den Charme der 70er-Jahre.

Für den künftigen Anschluss der Häuser an ein schnelles Internet hat die Stadt vorsorglich Leerrohre verlegt.

Mit den Arbeiten seien ortsansässige Unternehmen beauftragt, sagt Hempeler noch.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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