Schwälmer begrüßten 40 Belgier aus der Partnerstadt Zwalm mit nassem Brauch

Mehr als nur Flusswasser

Freuen sich über das Wiedersehen: Die beiden Delegationen aus Belgien und Schwalmstadt besichtigten gestern das Museum der Schwalm in Ziegenhain. Die Partnerschaft besteht nun 40 Jahre. Foto:  Damm/nh

SChwalmstadt. Seit 40 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Schwalmstadt und dem belgischen Zwalm. Zum Jubiläum ist eine 40-köpfige Delegation in Schwalmstadt zu Gast. Als Zeichen der Verbundenheit wurde Wasser aus der belgischen Zwalm in die Schwalm geschüttet.

„Aus vielen Kontakten sind echte Freundschaften entstanden“, erzählt Susanne Reutter, die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Schwalmstadt. „Klar, dass die meisten Gäste hier privat übernachten“, sagt Reutter. Vier Tage sind die Belgier zu Gast. Die Gruppe kam in einem Reisebus aus dem rund 500 Kilometer entfernten Zwalm.

Für ihre Gäste haben sich die Schwälmer einiges einfallen lassen: Donnerstag war Wiedersehens-Abend, Freitag standen gemeinsames Frühstück, Museumsbesuch und eine Erneuerung der Freundschafts-Urkunde im Museum auf dem Programm. „Damit die Partnerschaft noch weiter vertieft wird“, freut sich die Vorsitzende.

Am heutigen Samstag geht es nach Kassel. Der Herkules und die Wasserspiele werden besichtigt. Ein Abendessen rundet den Besuch ab, ehe es für die Belgier am Sonntag nach Hause geht.

Eine besondere Aktion fand am Freitag statt. Gemeinsam gossen Bürgermeister Dr. Gerald Näser und sein Amtskollege Johan De Bleecker Wasser aus dem belgischen Fluss Zwalm in die Schwalm. Der Brauch hat Tradition und wurde bereits vor 40 Jahren begonnen. „Das Wasser wird aus Kelchen in den Fluss gegossen“, erklärt Reutter, „denn diese sind ein Symbol der Freundschaft.“ Und die soll noch viele Jahre halten. (hof)

Quelle: HNA

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