Gesunde Ernährung und Bewegung im Fokus

Gesundheitstag an Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule

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Im Notfall sollen wissen, was zu tun ist: Beim Gesundheitstag der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Fritzlar lernten die Schüler viel über Sport, Ernährung und Erste Hilfe. 

Fritzlar. Jungen Leuten zu zeigen, wie wichtig Bewegung und gesunde Ernährung sind - das war das Ziel, das die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (RFE) in Fritzlar an ihrem Gesundheitstag verfolgte. 

An 15 Stationen konnten Schüler tanzen, entspannen und sich ausprobieren. Der Gesundheitstag ist an der RFE fest etabliert, in diesem Jahr fand er bereits zum siebten Mal statt.

Viele Jugendliche bewegten sich zu wenig, begründete Lehrer Michael Baule den Aktionstag. „Wir wollen es den Schülern ermöglichen, neue Dinge kennenzulernen.“

Tanzen ist anstrengend

Und damit Jugendliche wieder Lust an der Bewegung finden, ließ sich die Arbeitsgruppe „Schule und Gesundheit“ einiges einfallen: Eine Tanzgruppe zeigte den Schülern kleine Schritte von Hip-Hop und Break Dance, mit einer Standardtänzerin lernten sie eine komplette Choreographie, die sie am Ende des Kurses zur Musik tanzen konnten.

„Viele glauben, Tanzen ist kein Sport. Bis sie merken, wie anstrengend das ist“, sagt Baule. Doch nicht nur viel Bewegung ist wichtig, sondern auch gesunde Ernährung. Die Jugendlichen konnten ausprobieren, wie viele Stücke Zucker in einem bestimmten Lebensmittel enthalten sind, aber auch ihre Geschmacksnerven direkt ansprechen: Was schmeckt wo auf der Zunge süß, sauer oder salzig? Auch die Lehrer waren an den Ständen willkommen, sie hatte damit ebenfalls die Chance, sich fortzubilden.

Soziale Kontakte sind wichtig

Neu sei in diesem Jahr eine Station zur sozialen Gesundheit, die von einer Sozialarbeiterin betreut wurde. Dieses Angebot gebe es, weil den Lehrern aufgefallen sei, dass viele Schüler nur noch selten enge Bindungen zu Freunden haben. „Wir stellen fest, dass Schüler da Beratungsbedarf haben“, sagt Baule und fügt hinzu: „Soziale Kontakte sind wichtig, damit wir uns auch geistig fit fühlen.“

Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung ging es auch ums Thema Entspannung. Deshalb bekamen die Schüler Tipps zu Autogenem Training und Yoga, Übungen, die sie auch selbstständig ausführen können.

An einer Erste-Hilfe-Station lernten die Jugendlichen, was im Notfall zu tun ist. Krankenkasse und Polizei ergänzten sich: Erstere setzte den Schülern Promillebrillen auf. Dabei merkten die, dass es mit 0,8 Promille gar nicht mehr so einfach ist, geradeaus zu laufen. Geschweige denn ein Auto zu steuern, machte die Polizei deutlich.

Quelle: HNA

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