Katja Rudolph über den Doppeljahrgang

Mehrfach bewerben

Der G 8-Reigen geht los: Ab 2011 drängen in den verschiedenen Bundesländern nach und nach die doppelten Abiturjahrgänge an die Hochschulen. Hessen hat zwar eine Etappenlösung gewählt, um keinen komplett doppelten Jahrgang auf den Markt zu werfen, doch auch die Universität Kassel wird in den kommenden Jahren einen deutlichen Zustrom von Erstsemestern spüren. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass nicht für alle ein Studienplatz vorhanden sein wird.

Der Uni kann man das nicht vorwerfen. Sie ächzt schon jetzt bei Rekordstudentenzahlen unter räumlicher Enge. Studienplätze kann sie nur bieten, wenn die Bedingungen auch ein ordentliches Studium ermöglichen.

Gerade Abiturienten, die sich nicht angesichts eines glänzenden Notendurchschnitts auf eine Zulassung trotz NC verlassen können, sollten auf Nummer sicher gehen und sich an mehreren Hochschulen bewerben. Eine Chance bieten die Unis in Ostdeutschland, die noch Kapazitäten frei haben. Schade für unsere Region, der so später hochqualifizierte Arbeitskräfte vermutlich durch die Lappen gehen. rud@hna.de

Quelle: HNA

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