Parlament stimmt Gründung einer GmbH zu – Grüne und BWB dagegen

Rödeser Berg: Mehrheit für Wind-Tochter

Wolfhagen. Tempo ist angesagt beim Projekt Windkraft auf dem Rödeser Berg. In seiner jüngsten Sitzung stimmte das Wolfhager Stadtparlament mit Mehrheit der Stimmen von SPD, CDU und Wolfhager Liste der Gründung einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Wolfhagen zu.

Gegen die Gründung der neuen GmbH stimmten die Parlamentarier von Grünen und Bündnis Wolfhager Bürger (BWB).

Christoph Lübcke (CDU) erklärte, mit der GmbH bringe man „die Stadtwerke in die Position, zeitnah starten zu können“. Je früher man das Projekt umsetze, desto höher die Einnahmen aus der Einspeisevergütung.

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Die Grünen hatten einen Anderungsantrag mit dem Ziel gestellt, die Gründung zu verschieben. Solange die rechtliche Frage, ob der Wald im Bereich des Rödeser Berges bebaut werden darf, verwaltungsrechtlich noch nicht geklärt sei, sollte eine GmbH-Gründung und damit verbundene Kosten verschoben werden, erklärte Grünen-Fraktionsvorsitzender Peter Kranz. Der Antrag wurde mit Mehrheit (SPD, CDU, Wolfhager Liste) abgelehnt.

Der Start des Bauvorhabens Windpark Rödeser Berg ist noch für dieses Jahr geplant. In der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung heißt es, dass „aus Gründen der Finanzierung, der Haftungsbegrenzung und der Sicherung der Eigenkapitalquote der Stadtwerke Wolfhagen GmbH“ für den Betrieb und die Errichtung des Windparks eine Tochtergesellschaft gegründet werden solle.

Der Gesellschaftervertrag sowie die Geschäftsordnung der neuen GmbH sind analog der Solar Wolfhagen GmbH erstellt worden. (nom)

Quelle: HNA

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