Vortrag zur Geschichte des Fritzlarer Instruments

Meilenstein des Orgelbaus im Dom

Neues Gehäuse im Rokoko-Stil: Die Orgel im Fritzlarer Dom St. Peter steht im Mittelpunkt eines Vortrags. Foto: Auerbach

Fritzlar. Die Stadt Fritzlar war ein künstlerischer Knotenpunkt im hessisch-westfälisch-thüringischen Orgelbau. Diese These will Prof. Gerhard Aumüller in einem Vortrag belegen.

Aumüller spricht am Donnerstag, 15. Mai, ab 19.30 Uhr, in der Evangelischen Stadtkirche Fritzlar auf Einladung des Geschichtsvereins Fritzlar. Der Eintritt zum Vortrag kostet zwei Euro.

Im Fritzlarer Dom wurde in den Jahren 1587 bis 1590 eine große, neue Orgel durch den aus Fulda stammenden und in Nordhausen ansässigen Organisten und Orgelbauer Heinrich Cumpenius erbaut. Sie war richtungsweisend für den mitteldeutschen Orgelbau, heißt es in der Ankündigung des Vortrages.

Herausragendes Instrument

Auch später waren bedeutende Orgelbauer aus Westfalen, Niedersachsen und Thüringen an der Fritzlarer Domorgel tätig und bezeugten den herausragenden Rang dieses Instruments. Sein Untergang erfolgte Ende des 18. Jahrhunderts durch den Orgelbauer Johannes Schlottmann. Das Ge–häuse wurde durch einen Neubau im Rokoko-Stil ersetzt, der bis heute erhalten ist. (red)

Quelle: HNA

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