Meißner Widderkaninchen auf dem Archehof brachten Nachwuchs zur Welt

Ursula Riemenschneider mit einem von sieben kleinen Meißner Widderkaninchen. Die Hundedame des Archehofes beschnuppert neugierig den Hasenzuwachs. Foto: Grenzebach

Dagobertshausen. Sieben pechschwarze Häschen beherbergt der Archehof in Dagobertshausen seit kurzem. Die Widderkaninchen der Familie Riemenschneider, die gefährdete Nutztierrassen unterbringt, bekamen vor wenigen Wochen zum zweiten Mal Nachwuchs.

Nachdem die Harzer Ziegendamen Nora und Zora im März Zwillings- und Drillingszicklein gebaren, warfen zwei Meißner Widderkaninchen Hanni und Nanni Hasenkinder.

„Leider sind wir uns unsicher, welche Häsin wie viel Häschen geworfen hat“, sagt Ursula Riemenschneider. Die Kaninchen würden ihren Nachwuchs meist nachts säugen.

Nanni habe sich Haare ausgerupft und damit ein Nest gebaut. „Beide Häsinnen kümmern sich liebevoll um den Nachwuchs“, erklärt Riemenschneider.

Am 5. Mai, so steht es im Tiertagebuch von Ursula und Helmut Riemenschneider, kamen die sieben Häschen auf die Welt. „Ich bin jeden Tag zum Nest und habe vorsichtig nachgeschaut, bis sich eines Tages was im Nest bewegt hat.“ Sieben kleine Fellknäuel lagen darin, noch mit geschlossenen Augen.

Nun, mehr als vier Wochen später, haben die Hasen ihre Augen geöffnet und das Nest verlassen. In einen umzäunten Freigehege können sie sich austoben. „Die flinken Häschen sind auch schon ausgebüchst und es hat einige Zeit gedauert, bis wir alle Löcher vom Freigehege zugemacht hatten“, so Riemenschneider.

Mütter säugen sechs Wochen

Hanni und Nanni hingegen stärken sich mit Löwenzahn und Karotten. Für beiden Hasendamen, die knapp ein Jahr alt sind, war dies ihr erster Wurf. 32 Tage waren sie trächtig und nun werden sie ihre kleinen bis zu sechs Wochen säugen. Spätestens nach acht Wochen müssen die Häschen nach Geschlechtern getrennt werden. (ycg)

Ursula und Helmut Riemenschneider möchten ihre Häschen an interessierte Züchter verkaufen. Kontakt: Archehof, Tel. 0 56 61/ 5 31 80

Quelle: HNA

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