240 Zuhörer beim traditionellen Konzert der Hephata-Kantorei in der Stadtkirche

Meisterhaftes zum Advent

Füllten die Stadtkirche: Sänger beim Konzert der Hephata-Kantorei. Foto: Heist

Schwalmstadt. Für Klassik-Liebhaber hielt die Hephata-Kantorei am Samstagabend in der Stadtkirche in Treysa einen Höhepunkt bereit. Zusammen mit dem Vivaldi-Ensemble Frankfurt und den Solisten Cornelia Fiebig (Sopran), Carolina Brachmann (Sopran), Sofia Pavone (Alt), Michael Brauer (Tenor) und Andreas Gensch (Bass) gestaltete die Kantorei ein in sich stimmiges Konzert aus Vokal- und Instrumentalmusik.

Werke von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Marc-Antoine Charpentier und Michel Corrette begeisterten das Publikum. Die musikalische Gesamtleitung des Abends hatte Hephata-Kantorin Tabea Fuhr. 240 Zuhörer lauschten der Aufführung von Vivaldis „Magnificat“ und Händels „Konzert für Orgel und Orchester, op. 4“.

Versunken in den psalmartigen Lobgesang Marias genoss das Publikum das harmonische Zusammenspiel von Musik und Gesang der Magnificat-Vertonung Vivaldis und gab sich anschließend den melancholisch-getragenen und heiter-beschwingten Sätzen des Händel-Konzertes hin.

Weihnachtliche Thematik

Mit den drei Vertonungen „In nativitatem Domini canticum“, „In circumcisione Domini“ und „Pour la fête de l’Épiphanie“ von Charpentier setzte sich die weihnachtliche Thematik des musikalischen Programmes fort. Es folgte die „I. Symphonie Noël“ von Corrette. Das Publikum fand Gefallen am Wechsel von vokalem und instrumentalem Klang.

Die „Missa de Minuit“ von Charpentier, in der alte französische Weihnachtslieder kunstvoll instrumentiert und zu einem konzertanten Messordinarium ausgearbeitet wurden, beschloss das zweistündige Konzert.

Musiker und Sänger erfüllten die Stadtkirche mit erhabenem Klang.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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