Während Bauarbeiten Verkehrsbehinderungen, danach Kostenbescheide

Kein Spaß für Anwohner: Melsungen plant große Kanalsanierung ab Mai

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Dringend notwendig: Auf dem Bild sind Kanalbauarbeiten in Körle zu sehen. Im Mai beginnen auch in Melsungen wieder umfangreiche Arbeiten.

Melsungen. Fast 7,5 Millionen Euro investiert die Stadt Melsungen im kommenden Jahr in die Kanal- und Straßensanierung. Mehrere hundert Anwohner werden von den Arbeiten betroffen sein.

Kein Spaß für Anwohner: Während der Bauarbeiten wird es in den betroffenen Gebieten zu Verkehrsbehinderungen kommen, nach der Fertigstellung flattern vorläufige Kostenbescheide ins Haus. Auch für die Stadt sei das Kanalbauprogramm ein Kraftakt, sagt Martin Dohmann, Bauamtsleiter.

In zwei Informationsveranstaltungen am Montag und Dienstag werden die Anlieger detailliert über die Pläne informiert sogar eine vorläufige Kostenschätzung hat die Stadt vorbereitet. Diese würden den Einwohnern in den kommenden Tagen zugestellt, sagt Dohmann.

In zwei Arealen werden Straßen, Kanäle und Wasserleitungen neu gemacht. Gebaut werde jetzt nur, wo Kanäle und Oberfläche schadhaft seien. Bei allen Straßen müsse die Oberfläche abgetragen werden. In der Kernstadt ist das Gebiet Am Hang, Waldstraße, Gartenstraße bis Grüne Straße betroffen und in Röhrenfurth die Gebiete Bachstraße, Grundstraße sowie Weg an der Bahn, Hinter den Höfen, Hirtenrain und Ostwaldstraße. Baubeginn werde voraussichtlich im Mai sein ein Jahr sind für die Bauarbeiten jeweils veranschlagt. In Melsungen könne es wegen einiger Sackgassen zu mehr Behinderungen kommen als in Röhrenfurth. Dort gebe es immer wenigstens eine Zufahrt.

Bis 2015 müssten die Arbeiten an den Kanälen abgeschlossen sein. Nur dann erhalte man für die Arbeiten noch einen Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent für die Darlehen, sagt Dohmann.

Für die Erneuerung der Wasserleitungen und den Straßenausbau gebe es keine Zuschüsse. Bei wichtigen innerörtlichen Durchgangsstraßen sei eine Förderung möglich und für die Lindenstraße auch gestellt, erklärt der Bauamtsleiter.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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