Melsunger Feuerwehrstützpunkt früher fertig als geplant

+
Super Arbeit: Das Projektteam von B. Braun mit Klaus-Dieter Zielke und Darius Maloschek, rechts.

Melsungen. Der neue Melsunger Feuerwehrstützpunkt wurde in Rekordzeit gebaut. Noch nicht einmal ein Jahr wird der Bau gedauert haben. Ende September sollte er fertig sein, nach derzeitigem Stand erfolgt der Umzug der Melsunger Feuerwehr und der Werksfeuerwehr von B. Braun bereits im August.

Finanziell gab es eine Punktlandung, berichtet Projektleiter Klaus-Dieter Zielke von B. Braun. Kalkuliert waren acht Millionen Euro. Dabei werde es maximal auch bleiben.

Zwei Wehren

Der Medizintechnikhersteller hat vorfinanziert, die Stadt werde im kommenden Jahr ihren 70-prozentigen Anteil übernehmen. Auch das Interieur, die Fahrzeugstellplätze und die technische Ausrüstung werden nach diesem Schlüssel aufgeteilt. Betreiber wird aus rechtlichen Gründen einzig die Stadt sein. Nutzen werden den Stützpunkt 45 ehrenamtliche Feuerwehrleute von B. Braun und 100 der Stadt Melsungen. In der 1000 Quadratmeter großen Fahrzeughalle werden künftig 15 Fahrzeuge untergebracht – vier der B. Braun Melsungen AG und elf von der Stadt.

Zum Erfolg des Baus habe der gute und enge Kontakt mit den beteiligten Firmen beigetragen, sagt Darius Maloschek vom Projektteam. Fast 1000 Stunden verbrachten Maloschek und Zielke mit Bietergesprächen und Verhandlungen – denn öffentliche Ausschreibungen sind nicht nötig. Ein Aufwand, den eine Kommune wohl kaum stemmen könnte.

Melsunger Feuerwehrstützpunkt wird früher fertig

Spannend werde jetzt der Feinschliff bei der Inneneinrichtung und vor allem der Umzug der Wehren, sagt Zielke. Etwa zwei Wochen lang werden der neue und die zwei alten Stützpunkte parallel betrieben. Die Stadtteilwehren und ein kleinerer zweiter B. Braun-Stützpunkt an den Pfieffewiesen bleiben vom Umzug unberührt.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

Kommentare