Melsunger Kinder- und Jugendwochen von B. Braun endeten mit Konzert

Mit den Kinder- und Jugendwochen unter dem Motto „Forschung braucht Nachwuchs" gehört die B. Braun Melsungen AG zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". Die Kinder- und Jugendwoche endete am Sonntag mit einem Konzert unter dem Motto Kinder musizieren für Kinder.

Melsungen. Eine Prozession eröffnete das Konzert „Kinder musizieren für Kinder“ am Sonntag im B. Braun Betriebsrestaurant in der Werkanlage Pfieffewiesen. So gehört es sich auch, wenn königliche Musik aufgeführt wird.

Von der Bühne durch „La Rejouissance“ von Georg Friedrich Händel empfangen, ließen die Teilnehmer des Workshops am Samstag dabei unter Anleitung von Bernhard Betzl ihre selbst gebauten Trommeln und Schlauchtrompeten erklingen und nahmen vor der Bühne Platz.

„Es war schön, zu erleben, wie begeistert die Kinder am Samstag waren,“ sagte Dr. Ulrike Schnell. „Ohne Akzeptanz und Kommunikation kann man nicht miteinander musizieren. Wir haben gestern nicht nur Instrumente gebaut, sondern auch getanzt, gesungen und uns rhythmisch bewegt.“

Händel stand im Mittelpunkt des Konzertes, das von den Musikern Kiveli Doerken (Klavier, Cembalo), Noémie Maria Klages (Cello), Paula Kaiser (Blockflöte), Philipp Gatzke (Trompete) und Nikolas Betzl (Pauke) durchweg schön interpretiert wurde.

Die Jüngste, Noémie, ist erst 14 Jahre alt und Jungstudentin in Detmold. Es erklang Musik aus der Wasser- und Feuerwerksmusik und Doerken spielte auf dem Cembalo und dem Klavier eine Variation über ein Händel-Thema von Johannes Brahms.

Melsunger Kinder- und Jugendwochen von B. Braun endeten mit Konzert

Constanze Betzl moderierte und erzählte über die Zeit und den Komponisten. Händel war zwar Deutscher, aber er wirkte am Hof in London, weil Georg I. von seiner Musik begeistert war. Die Feuerwerksmusik war damals ein Riesenerfolg. Bei der Generalprobe, war Verkehrschaos in den Straßen Londons. Bei der Uraufführung passierte ein Unglück: Fehler bei der Handhabung der Raketen setzte die Bühne in Brand.

Das einstündige Programm war für die Kinder gut durchzuhalten, denn es war abwechslungsreich. Dabei zogen Tim Wambach und Lilli Eckhardt als Königspaar ein. Zwischen den Stücken durften Kinder den Musikern Fragen zu ihren Instrumenten stellen.

Aus dem Messias wurde mit den Zuhörern das „Halleluja“ gesungen. Und am Ende zogen die Kinder wieder als Prozession aus, rhythmisch auf ihren Instrumenten spielend. Das Königspaar aber setzte sich in ein Boot und fuhr vor der Bühne, huldvoll winkend, hin und her. (zad)

Quelle: HNA

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