Stopp mit Vorwürfen: Magistrat wehrt sich im Ausschuss-Streit

Melsungen. Der Magistrat der Stadt Melsungen weist die Vorwürfe des FWG-Fraktionsvorsitzenden Martin Gille in der HNA vom 8. Mai gegen Büroleiter Thomas Garde als völlig haltlos zurück. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung eines Streits im Ausschuss.

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Laut einer Pressemitteilung des Magistrats hat sich die persönliche Erklärung des Büroleiters während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 24. April ausschließlich und ganz persönlich gegen "das völlig inakzeptable Verhalten" von Martin Gille während der vorangegangenen Sitzung des Ausschusses am 18. April gegenüber dem Leiter des Ordnungsamtes, Roland Schmidt, gerichtet.

FWG-Vorsitzender Gille habe durch seine Wortwahl und Lautstärke ein Mindestmaß an Anstand und Respekt gegenüber dem Leiter des Ordnungsamtes vermissen lassen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Der nunmehr erhobene Vorwurf von Gille, Büroleiter Garde habe in dem Vorfall eine Gelegenheit gesehen, einen "unbequemen Fragesteller zu disziplinieren und zu diskriminieren" sei eine infame Unterstellung und frei erfunden.

Durch seine persönliche Erklärung am 24. April habe sich Büroleiter Garde schützend vor Ordnungsamtsleiter Schmidt und alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung gestellt, heißt es in der Presseerklärung des Magistrats weiter.

Dieses Verhalten wurde im Vorfeld durch den Magistrat in seiner Funktion als oberste Dienstbehörde gebilligt. Es sei an der Zeit, Vorwürfe gegenüber Mitarbeitern der Verwaltung künftig durch Martin Gille zu unterlassen, fordert der Magistrat. (ciß)

Quelle: HNA

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