Wein, Musik, gute Laune

17. Melsunger Weinfest am Marktplatz - drei Tage Besuchermagnet

Das Wetter hat mitgespielt: Peter Reinhardt mit (von links) Peter Loßmann, Dorle und Joachim Scharp, Ehefrau Rita (von rechts) und Anni Loßmann der das Fest besuchte.

Melsungen. Waren es das Wetter, die Gäste, der Wein, die Bands oder der hübsche Platz unter dem Blätterdach der Platanen, dass das 17. Melsunger Weinfest eine Rekordzahl an Besuchern anlockte? Wer weiß, wahrscheinlich war es die Summe der Umstände.

Nach Angaben von Besuchern, Winzern und Mitarbeitern an den Ständen waren am Wochenende so viele Besucher da wie noch nie, laut Schätzungen etwa 2000 Leute.

Das Weinfest brach die Besucherrekorde. „Es war supervoll“, sagte Christina Ruiter, die mit dem Eigentümer des Weingutes Gabel aus Herxheim befreundet ist und seit vielen Jahren mit ihrem Mann Hein von der Deutschen Weinstraße nach Melsungen kommt, um Melsunger Weinfest die Gabel’schen Tröpfchen zu verkaufen. „So einen Besucherandrang habe ich in den vergangenen Jahren nicht erlebt“, sagt Hein Ruiter. Schon zum Auftakt am Freitagabend herrschte am Marktplatz reges Treiben.

Frühschoppen: von links Hans-Joachim Eberhard mit Ehefrau Margot, Sohn Thomas und Schwiegertochter Anke Eberhardt.

Meist gaben die Besucher den Weißweinen den Vorzug. Beim Weingut Regel waren der 2011 Sauvignon Blanc am Sonntag ausverkauft, gerne genommen wurden laut den Standbetreibern auch der 2012er Pinot Blanc de Noir, Riesling und lieblicher Rose-Wein. Zur Stärkung gab’s an Ständen Deftiges wie Lachsbaguette, Zwiebel- und Flammkuchen, Griebenschmalzbrote und süße Crèpes. Für Stimmung sorgte die Band Gipfelstürmer aus Thüringen.

Der besucherstärkste Tag war nach Angaben von Gästen, die jeden Tag beim Weinfest vorbeischauten, der Samstag. Selbst rund ums Rathaus war alles besetzt - Rathauscafé, Adler, Ratskeller. Die Rhönland-Band (Hünfeld) lockte älteres und jüngeres Publikum gleichermaßen an. Bis in die späte Nacht kamen Gäste hinzu, am Marktplatz, dem Königsplatz, herrschte bis in die Morgenstunden reges Treiben.

Tolles Ambiente

„Lieber Feste feiern als feste arbeiten“, ulkte Hans-Joachim Eberhard, der mit Ehefrau Margot, Sohn Thomas und Schwiegertochter Anke Eberhardt den Frühschoppen am Sonntag genoss. Er war einer derjenigen, der seinerzeit angeregt habe, am Marktplatz die Platanen zu pflanzen und die immer flach zu halten, erzählte Hans-Joachim Eberhardt, der bis zu seiner Pensionierung beim Stadtbauamt beschäftigt war.

Eine gute Entscheidung: Veranstaltungen und Besucher profitieren von dem malerischen Ambiente.

Von Alexandra Lache-Elsen

Quelle: HNA

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