Milchbauern-Vereinigung will faire Milch ab Mitte März wieder in Läden anbieten

Schwalm-Eder. Mit neuer Verpackung und einer eigenen Vermarktungs-Gesellschaft wollen die Landwirte, die zur Deutschen Fairen Milch (DFM) gehören, ihr Produkt auf die Erfolgsspur bringen.

„Ab Mitte März soll unsere Milch mit der schwarz-rot-goldenen Kuh namens Faironika als Erkennungsmerkmal wieder in den Regalen verschiedener Läden stehen", sagt Günther Koch aus Homberg.

Der Milchbauer kämpft seit Jahren um eine Milchvermarktung, die den Landwirten einen fairen Preis und damit eine gesicherte Existenz ermöglicht. „Wir suchen nach Möglichkeiten, unser gutes Produkt an die Verbraucher zu bringen“, sagt Koch. Die Zusammenarbeit mit der bisherigen Verwertungsgesellschaft scheiterte, die faire Milch war deshalb für Monate aus den Regalen der Märkte verschwunden.

Viele hätten gefragt, wo denn die Milch aus den bäuerlichen Betrieben geblieben sei, berichtet der Homberger Aktivist. Jetzt könne er die gute Nachricht verbreiten, dass ein neuer Anfang gemacht worden sei. Man habe Molkereien gefunden, die die Milch der Betriebe, die zur DFM-Vermarktungsgesell- schaft gehör- ten, verarbeiten. „Das ist schon ein Pro- blem“, sagt Koch, denn es gebe nur noch wenige Molkereien, die dazu bereit und in der Lage seien.

Von Ulrike Lange-Michael

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Quelle: HNA

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